Turnen-Sparte

Hier finden sie alle Informationen zur Turnen-Sparte des MTV Wittmund.

Ansprechpartner:

Karin Potzler 04462-6944 karinpotzler@t-online.de 
Jörn Lumpe  04462-3480 joern.lumpe@ewetel.net

Turnen / Zwei Wittmunder bei Vergleich mit Bremern auf dem Treppchen

Wittmund/AH – Sportliche Vergleiche der Gerätturner sind in Wittmund selten geworden. nach mehrjähriger Pause war es jetzt aber wieder soweit und die ostfriesischen Athleten verkauften sich gegen die Konkurrenz aus Bremen teuer. Der Wittmunder Florian Schadewald studiert momentan in Bremen und hat dort Kontakte zum Turnverein Bremen 1860 und dem TuS Zeven geknüpft. Kurzerhand wurde ein Wettkampf vereinbart und es reisten Männer mit Schlafsäcken im Gepäck an die Harle und turnten gegen die Sportler des MTV Wittmund. Die Konkurrenz war dabei recht hochkarätig besetzt. Teilweise turnen die Gäste in der Landesliga. Wittmund hat bis vor einigen Jahren noch in der Verbandsliga geturnt und war eine Saison sogar in die Landesklasse aufgestiegen, sodass guter Sport garantiert war. Von der Ausstattung mit den nötigen Geräten braucht sich der MTV Wittmund in der Finkenburg-Turnhalle nicht zu verstecken. Entsprechend wurden alle sechs Geräte aufgebaut und das Einturnen begann. Natürlich stand der Spaß bei diesem Vergleich im Vordergrund. Es wurden wechselweise Kürübungen auf hohem Niveau an den Geräten Boden, Seitpferd, Ringe, Sprung, Barren
und Reck geturnt. In der Endabrechnung hatten die Gäste aus Bremen knapp die Nase vorn. Einige Punkte betrug letztlich der Vorsprung. In der Einzelwertung standen dann aber zwei Turner aus Wittmund auf dem Treppchen.

Für alle Beteiligten war aber das gemeinsame Sporterlebnis wichtiger als das Ergebnis, sodass das strenge Wettkampf-Reglement schnell dem Spaßfaktor weichen musste. Trotzdem waren alle mit viel Ehrgeiz dabei und präsentierten dem Kampfgericht eindrucksvolle Übungen. Nach dem Wettkampf ging es in die Innenstadt zum Essen, bevor der Abend gemütlich mit einem Erfahrungsaustausch ausklang. Alle Turner waren sich schnell einig, dass der Gegenbesuch nicht all zu lange auf sich warten lassen darf.

 

aus "Anzeiger für Harlingerland" vom 18.02.2017