Turnen-Sparte

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AKTION - Weltklasse-Turner Andreas Toba verewigte sich für die Wittmunder „Hands of Fame“

Weltklasse-Turner Andreas Toba bekam von Jörn und Julia Lumpe jetzt in Hannover seine  in Ton gebrannten Handabdrücke überreicht.   BILD: NTB
Weltklasse-Turner Andreas Toba bekam von Jörn und Julia Lumpe jetzt in Hannover seine in Ton gebrannten Handabdrücke überreicht. BILD: NTB

Der Wittmunder Sportler Jörn Lumpe überreichte die gebrannte Tontafel in Hannover.

Wittmund. (wmz) Andreas Toba war einer der international gefeierten, tragischen Helden der Olympischen Spiele 2016 in Rio de Janeiro: Der Turner der Deutschen Nationalmannschaft hatte während der Wettkämpfe in Brasilien am Pferd einen Kreuzbandriss erlitten und trotz der schweren Verletzung unter Schmerzen weiter geturnt, um so seiner Mannschaft den Einzug ins olympische Finale zu ermöglichen. Als eine Delegation des MTV Wittmund unter Führung von Jörn Lumpe im vergangenen Jahr zu den Turn-Weltmeisterschaften nach Stuttgart fuhr, nutzten die Harlestädter die Chance, von Andreas Toba (und auch von dessen bestem Freund, dem Olympiasieger Fabian Hambüchen) für „Hands of Fame“ Handabdrücke zu nehmen. Jetzt konnte Jörn Lumpe ein Exemplar der in Ton gebrannten und gerahmten Abdrücke an den Weltklasseturner überreichen.

Hintergrund der Geschichte: Jörn Lumpe, in Wittmund immer noch als Leistungssportler aktiv, war vom Niedersächsischen Turnerbund zusammen mit seiner Tochter Julia (ebenfalls MTV-Turnerin) in den Olympiastützpunkt Hannover eingeladen worden. Dort wurden offiziell ein Erweiterungsbau und eine Trampolinhalle eingeweiht – in Gegenwart von Vertretern des Deutschen Turnerbunds, des Innenministeriums und des Landessportbunds. Auch einige Leistungsturner kamen zu der Veranstaltung, darunter Andreas Toba, mehrfacher Deutscher Meister am Reck und an den Ringen. Toba war ganz begeistert von dem Präsent aus Wittmund. „Sind das auch wirklich meine?“, fragte er und probierte sofort aus, ob seine Hände tatsächlich in die Tonplatte passen.

Auch wenn die Handabdrücke jetzt überreicht sind, will Jörn Lumpe versuchen, den Weltklasseturner noch nach Wittmund zu lotsen. Eine Chance wäre Tobas Besuch im Mai in Oldenburg, wenn er dort als Turnfest-Botschafter auftritt. Eindeutig im Vordergrund stehen für den Hannoveraner jedoch die Olympischen Spiele in diesem Jahr Ende Juli / Anfang August in Tokio, an denen Andreas Toba mit der Mannschaft teilnehmen wird.

Der Verein: Neben der Würdigung von Personen des öffentlichen Lebens fördert der Verein „Hands of Fame e.V.“ internationale Gesinnung, Toleranz auf allen Gebieten der Kultur und den Völkerverständigungsgedanken.

aus "Anzeiger für Harlingerland" vom 11.02.2020