Leichtathletik-Sparte

Hier finden sie alle Informationen zur Leichtathletik-Sparte des MTV Wittmund.

Ansprechpartner:

Gertrud Kollenbroich 04462-2228 alle.kolle.wtm@t-online.de
Stephan Pissarsky 04462-209520  

Auch Neulinge erproben sich über verschiedene Distanzen und erzielen gute Ergebnisse - Liste der Plätze 1 bis 3 der jeweiligen Läufe am Ende des Artikels

von Dennis Maslo - Wittmund: Beste Wetterbedingungen, ein facettenreiches Laufangebot und zahlreiche jubelnde Fans – all das hat der Wittmunder Klinkerlauf am Samstag geboten. Neben dem Wettkampf der Kleinsten, starteten 389 Leichtathleten über sechs verschiedene Distanzen. Vom Bambinilauf bis hin zum DLV-vermessenen Halbmarathon – die 20. Auflage der Veranstaltung bot etwas für jeden Teilnehmer und hat dabei nichts von seinem familiären Charme eingebüßt.

Wittmund. (dm) Erschöpft kämpften sich die Teilnehmer des 20. Wittmunder Klinkerlaufs über die letzten Meter der Strecke. Doch schon von Weitem war Jubeln und das Geräusch eines Blashorns zu hören. Eine Nachbarschaft hat sich zusammengefunden, um die Athleten vom Streckenrand aus anzufeuern und für die Motivation auf den letzten Metern vor dem Zieleinlauf zu sorgen – mittlerweile ist dieses Zusammentreffen in der Baltrumstraße zur Tradition geworden.

„Wir machen das jetzt schon 20 Jahre. Wenn es regnet, dann setzen wir uns halt unter das Carport, aber wir sind immer dabei und feuern die Läufer an“, sagte Olaf Famler. Jedes Jahr trifft sich die Nachbarschaft auf dem Grundstück seiner Familie und feuert die Läufer an. Sehr zur Freude der Teilnehmer. Immer wieder bedankten sich die Athleten im Vorbeilaufen bei den Fans und schöpften neue Kraft für den harten Wettkampf. Dabei starteten sie mit dem Anfeuern schon mit dem ersten Lauf und warteten solange bis der letzte Teilnehmer an ihnen vorbeikam, denn „das gebietet der Sportsgeist“, sagte Famler.

Aus "Anzeiger für Harlingerland" vom 03.09.2018

 

 Ausdauersport - Angebot reicht vom Bambinilauf bis zum Halbmarathon

Sieben verschiedene Distanzen stehen zur Auswahl. Die lange Runde ist vom DLV vermessen.
  

Von Jens Schipper - Wittmund. (AH) Die Ausdauersportler aller Altersklassen schnüren am Samstag, 1. September, in Wittmund wieder ihre Laufschuhe. Dann fällt an der Sporthalle der BBS der Startschuss zum 20. Klinkerlauf. Neben zahlreichen Teilnehmern aus der Region werden auch wieder einige Urlauber ihren Aufenthalt an der Küste nutzen, um in der Kreisstadt an den Start zu gehen.
Los geht es um 13.30 Uhr mit dem Bambini-Lauf. Die Jüngsten absolvieren eine Distanz von etwa 300 Metern. Um 14.15 Uhr folgt der Schülerlauf über 1500 Meter, ehe um 14.40 Uhr der Startschuss für die 750 Meter lange Strecke fällt.
Pünktlich um 15 Uhr geht es weiter mit dem Halbmarathon. Die Strecke ist DLV-vermessen und damit bestzeitenfähig. Ebenso ist die 10 km Strecke DLV-vermessen. Um 15.15 Uhr starten die Läufer über die Fünf-Kilometer-Runde. Diese Distanz ist bei Lauf-Neulingen und Freizeitläufern gleichermaßen beliebt. Etwas ruhiger lassen es dagegen die Nordic-Walker angehen, die ab 15.30 Uhr ihre 7,5 Kilometer lange Strecke bewältigen. Die Teilnehmer des Zehn-Kilometer-Laufes gehen um 16 Uhr an der Start. Auch diese Strecke ist vom DLV vermessen.
Die Zeitmessung erfolgt elektronisch über einen Chip am Schuh, der zusammen mit den Startnummern in der Meldestelle ausgegeben wird. Nachmeldungen sind bis 30 Minuten vor dem jeweiligen Start vor Ort möglich. Umkleidekabinen und Duschen stehen in der Sporthalle zur Verfügung.

Anmeldungen nimmt der MTV Wittmund noch bis Donnerstag, 30. August, 20 Uhr, auf der Internet- seite des Vereins unter dem Link „Anmelden für Klinkerlauf“ entgegen. Für den Bambinilauf erfolgt die Anmeldung vor Ort.

aus "Anzeiger für Harlingerland" vom 10.08.2018

Hier ist er: der Klinkerlauf Flyer für den 20. Wittmunder Klinkerlauf. Ab sofort kann man sich für die Jubiläumsläufe anmelden unter  Klinkerlauf-Anmeldung

 

 

 Vorankündigung

Schon jetzt möchten wir darauf hinweisen, dass am 01.09.2018 der 20. Klinkerlauf des MTV-Wittmund stattfindet. Bitte merkt Euch den Termin für diese Jubiläumsveranstaltung schon jetzt vor. Weitere Informationen folgen, sobald sie aktuell sind.

 

 

Das Ereignis selbst ist zwar schon einige Wochen her, aber wie das so ist: bis die Fotos geordnet und in eine veröffentlichungsfähige Form gebracht werden, vergeht einfach etwas Zeit. Aber jetzt ist es soweit. Alle Fotos können betrachtet werden, auch als Diaschau, in unserer Fotogalerie oder unter folgendem Link:

zu den Fotos vom Klinkerlauf 2017

Hier geht es zu den Ergebnissen des 19. Wittmunder Klinkerlaufs:

Klinkerlauf-Ergebnisse

 

Mehr als 400 Teilnehmer gemeldet / Neuer Teilnehmerrekord: Beim Bambini-Lauf über 300 Meter starteten 50 Kinder.

WITTMUND. (NIK) Der Klinkerlauf in Wittmund ist mit dem Bambini-Lauf über 300 Meter am Samstag bei guten Witterungsbedingungen gestartet. Auch bei der mittlerweile 19. Auflage der beliebten Laufveranstaltung waren es wieder die Verantwortlichen des MTV Wittmund, die durch ihr Engagement und das der zahlreichen Ehrenamtlichen, ein vielfältiges Programm auf die Beine stellten. Vom Bambini-Lauf über den Schülerlauf bis hin zum Fünf- und Zehn-Kilometer-Lauf wurde Jung und Alt, Neuling und Profi bedient. Sogar für den Halbmarathon quer durch die Kreisstadt und die Außenbezirke meldeten sich am Wochenende mehr als 50 Teilnehmer an.

Nach einem Jahr Pause waren auch die Nordic-Walker auf ihrer 7,5 Kilometer-Strecke wieder mit von der Partie. Besonders freuten sich die Organisatoren um Maria Siepert (MTV Wittmund) über die gute Beteiligung der Vereine und Schulen. Von Startern der KGS Wittmund, der Grundschule Burhafe, des SV Wittmund und des MTV Hohenkrichen wurde das Angebot tatkräftig angenommen.

aus "Anzeiger für Harlingerland" vom 04.09.2017

LEICHTATHLETIK - Wittmunder Klinkerlauf in 19. Auflage – Nordic-Walking steht wieder im Angebot / Organisatoren schon jetzt hochzufrieden. Wenig Werbung bringt maximalen Erfolg / Bis zu 150 Nachmelder heute noch erwartet.

Von Thomas Breves - Wittmund. Die Online-Anmeldung ist geschlossen, aber erfahrungsgemäß tut sich bei den Meldezahlen am Veranstaltungstag noch eine ganz Menge. Maria Siepert ist bereits jetzt hochzufrieden, denn die Zahlen für den 19. Wittmunder Klinkerlauf können sich sehen lassen. Etwa 300 Meldungen sind für die verschiedenen Strecken, vom Schülerlauf bis zum Halbmarathon, eingegangen. Und das, obwohl die hauptverantwortliche Organisatorin vom MTV Wittmund in diesem Jahr auf eine große Plakatierungsaktion verzichtete. Viel lief über E-Mails und kleine Werbeaktionen. „Wir haben beim Ossiloop damit angefangen“, erzählt Siepert. Sie freut sich vor allem, dass sich die Zahl der Anmeldungen bei den Nordic-Walkern im Vergleich zum vorvergangenen Jahr mehr als verdoppelt hat, und das, obwohl im vergangenen Jahr gänzlich auf ein Angebot für diese Zielgruppe verzichtet wurde. Verantwortlich dafür ist wohl auch der Umstand, dass diesmal auch die Sportabzeichen-Abnahme während des Klinkerlaufs in dieser Disziplin möglich ist.

Der Flyer für den Klinkerlauf, der in diesem Jahr am 2.9.17 stattfinden wird, ist fertig. Sowohl für die Kleinsten, als auch für alle mehr oder weniger sportlich Engagierten wird eine passende Streccke im Angebot sein. Ab dem 20.5.2017 soll die Anmeldung über Race Result freigeschaltet sein, so dass auch eine frühzeitige Registrierung für den traditionellen Wettbewerb möglich sein wird. Wer den aktuellen Flyer anschauen oder sich anmelden möchte, der clicke bitte auf folgende Links:

zum Klinkerlauf-Flyer

Link zur Anmeldung

 

Ostfriesland. (AH) Die Termine für die 38. Auflage des Ossiloops stehen fest: Der Startschuss fällt am Dienstag, 30. April, in Leer. Getreu dem Motto „von Leer ans Meer“ geht es auf der klassischen Ossiloop-Strecke in sechs Etappen Richtung Bensersiel. Das finale Teilstück führt die Teilnehmer am Freitag, 17. Mai, von Dunum nach Bensersiel.
Anmeldungen nimmt Organisator Edzard Wirtjes online entgegen. Frühes Anmelden lohnt sich: Bis zum 15. Januar kostet das Dörloper-Startgeld für Erwachsene 45 Euro, für Jugendliche 33 Euro.
Mehr Informationen unter: www.ossiloop.eu

aus "Anzeiger für Harlingerland" vom 13.12.2018

 

Tausende Zuschauer machen den Zieleinlauf für jeden Athleten zu einem Erlebnis / Doch der Veranstalter muss ein wenig Kritik einstecken: Die im Vorfeld diskutierte Treppe auf der Strecke sorgt erneut für Ärger.


von Thomas Breves und Jens SchipperNORTMOOR/LEER. Das Dörpoler-Shirt ist in diesem Jahr weiß. Der Erste, der das gestern Abend in Erfahrung bringen durfte, war Andreas Kuhlen. Er hat auch die Schlussetappe von Nortmoor bis ins Ziel nach Leer bestimmt und sich den Gesamtsieg bei der 37. Auflage gesichert. Im Ziel erneuerte Kuhlen sein Versprechen, auch im nächsten Jahr wieder mit dabei sein zu wollen. Der Rekord, die meisten Etappen in Folge zu gewinnen, lockt ihn doch sehr. Auch die Auricherin Tanja Schwarz ließ sich auf den letzten 10,2 Kilometern nicht mehr beirren und fuhr einen sicheren Start-Ziel-Sieg im Klassement der Frauen ein.


Schon vor dem Startschuss in Nortmoor war es schwer, in der Innenstadt von Leer einen Parkplatz zu finden. Tausende strömten der Ziellinie in der Innenstadt entgegen und sorgten dafür, dass die Stimmung für die Athleten wieder einmal ganz besonders werden sollte. Kuhlen ließ sich vom Applaus der Zaungäste ins Ziel tragen und trudelte die letzten Meter entspannt aber auch recht emotionslos aus. Dafür fühlten sich aber jede Menge anderer Dörloper bei der Zielankunft in Leer wie Sieger. Und das war ihnen auch anzumerken. Selbst wenn es nur darum ging, den eigenen Schweinehund, der so unfassbar viele gute Gründe kennt, den Abend lieber auf dem Sofa zu verbringen, niederzuringen.

  
Aber es wurde vielfach auch Kritik laut. Zwar war die ominöse und viel diskutierte Treppe auf der Laufstrecke in diesem Jahr eine zeitfreie Zone, doch das führte dazu, dass die Sportler das Tempo zwischen den beiden Zeitmessmatten reduzieren und gehen mussten – und das auf einer Länge von etwa 200 Metern. Im Anschluss wieder seinen Rhythmus zu finden und sogar noch Kraft für einen Schlussspurt zu finden, das trieb dann doch einige Athleten arg an ihre Grenzen.
Nichtsdestotrotz konnten sich nur wenige der Ossilooper kein Lächeln abringen, als endlich die Ziellinie in Sicht kam. Die Schufterei hatte ein Ende – endlich. Doch wie schnell die Leiden vergessen waren, konnten fast die meisten mit nur einem Satz erkennen lassen: „Wir freuen uns schon auf das nächste Jahr.“ Dann wird die Stimme des Ossiloops, Heino Krüger, wieder laut am Mikrofon verkünden: „Es ist Ossilooooop!“

aus "Anzeiger für Harlingerland" vom 12.05.2017

 

 

Der abzusehende Sieger Andreas Kuhlen hat sich bereits neue Ziele gesetzt – Es gilt, einen Rekord zu knacken / Doch nicht nur die Temperaturen machen auf der sogenannten Klaus-Beyer-Etappe zu schaffen.

von Jens Schipper und Thomas Breves - Holtland. Nicht mehr weit, das Ziel ist schon fast in Sichtweite – so dürfte es so manchem Ossilooper gestern auf der vorletzten Etappe von Gut Stikelkamp nach Holtland gegangen sein. Lust und Last hielten sich angesichts der doch recht hohen Lauftemperaturen auf der 9,8 Kilometer langen Klaus-Beyer-Etappe die Waage. Schon im Vorfeld hatte das Deutsche Rote Kreuz ein Stückchen weiter gedacht und die Zahl der Stationen entlang der Strecke auf sechs aufgestockt. Denn auch die Mitarbeiter des DRK sahen die Gefahr, dass sich der eine oder andere Läufer eventuell überschätzen könnte.


Die stehende Luft auf den an sich recht schattigen Wegen machte sich dann auch stark bemerkbar. Die Ossilooper kamen abgekämpft und in den Gesichtern gezeichnet in Holtland im Ziel an. Auch Andreas Kuhlen, der Führende und erneute Etappensieger, fand den Lauf schweißtreibend. Ihn trieb allerdings ein anderes Problem um: „Die vielen Fliegen haben genervt!“ Trotz der scheinbaren Insektenplage blieb er seiner Taktik treu. Auf den ersten fünf Kilometern der Strecke blieb er auf Tuchfühlung zum Zweiten der Rangliste, Johannes Wiltfang. Die Dramaturgie auf den folgenden Kilometern folgt dann immer demselben Schema. Wiltfang bricht ein, Kuhlen hält das Tempo und geht als Erster über die Ziellinie, so war es auch gestern.
An ihre Grenze wollte die Erste in der Frauenwertung Tanja Schwarz, gestern angesichts der Temperaturen nicht mehr gehen. „Es hat Spaß gemacht, aber mein Wetter ist das nicht“, erklärte sie. Auch wenn sie ein vermindertes Tempo ging, den Etappensieg ließ sich die Auricherin nicht nehmen. Fünfmal in Folge konnte ihr die Konkurrenz bislang nicht folgen.
Für Andreas Kuhlen ist es bereits der elfte Etappensieg in Serie. Der Leichtathlet hat sich deshalb schon jetzt ein neues Ziel gesetzt, zumal ihm der Sieg beim 37. Ossiloop nicht mehr zu nehmen sein wird. Es gilt, einen Rekord zu knacken– den von Stephan Immega und Inga Jürrens. Der Läufer der LG Harlingerland und die Läuferin der Emder LG sind die einzigen, die es geschafft haben, beim Ossiloop 20 Mal in Folge einen Etappensieg zu erringen. „Rekorde sind da, um gebrochen zu werden. Der Weg dahin, der passt“, sagt Kuhlen.

aus Anzeiger für Harlingerland" vom 08.05.2018

 

Gefahr droht durch die hohen Temperaturen


Gut Stikelkamp/Holtland. (DM) Während zum Start des Ossiloops noch darauf gehofft wurde, dass es bei den Läufen nicht regnet, sieht die Wetterlage nun deutlich anders aus. Niederschlag soll zwar ausbleiben, doch die hohen Temperaturen werden weitaus anstrengender und auch gefährlicher für die Sportler heute Abend. Der fünfte Abschnitt führt die Athleten auf die historische Strecke zwischen Gut Stikelkamp und Holtland.
Gestartet wird auf dem Grillplatz des Landgutes. Dann führt die 9,8 Kilometer lange Strecke in Richtung Hesel zum Sportplatz des SV Holtland. Bevor sich die Erwachsenen auf die Reise begeben, steht ab 18 Uhr der „Bambinilauf“ an, um den Kindern die Gelegenheit zu bietet, ihren Idolen nachzueifern. Die Erwachsenen starten dann um 19 Uhr auf eine Strecke, die von historischer Bedeutung für die Veranstaltung ist. Die „Klaus-Beyer-Etappe“ ist nach dem 2013 verstorbenen Erfinder des Ossiloops benannt. Als Mitglied des SV Holtland ist es somit nicht verwunderlich, dass Beyer gerade dieser Abschnitt gewidmet wird. Im Jahr 2006 übergab er sein Amt an den jetzigen Veranstalter Edzard Wirtjes. Auf dieser geschichtsträchtigen Etappe wird Andreas Kuhlen seinen Vorsprung sicherlich ausbauen. Spannend bleibt es jedoch weiterhin im Kampf um den dritten Platz, den Tim Bollmann momentan mit 47 Sekunden Vorsprung verteidigt.

Mühlenetappe von Holtrop nach Bagband kostet ordentlich Kraft – Erneut das gleiche Bild an der Spitze / Andreas Kuhlen siegt vor Johannes Wiltfang, Tanja Schwarz vor Laura Steffens


von Jens Schipper - Holtrop/Bagband: Egal ob Spitzenathlet oder Hobbyläufer – im Ziel gestern sind sich alle einig gewesen: Die Mühlenetappe von Holtrop nach Bagband hat mit den absolvierten 11,8 Kilometern ordentlich Kraft gekostet. „Bis zehn war super, danach war es nur noch ein Kampf“, fasste Elke Gerriets das längste Teilstück auf dem Weg nach Leer zusammen. Hand in Hand ging es mit ihrer Arbeitskollegin Martina Mannott in Bagband über die Ziellinie. Den Blick auf die Uhr sparen sich die Läuferinnen vom Wittmunder Krankenhaus, der Spaß steht im Vordergrund und das Motto lautet: „Hauptsache ankommen.“ Bereits zum achten Mal haben sie sich das „Dörloper-Shirt“ zum Ziel gesetzt und jetzt fehlen nur noch 18,8 Kilometer. Das Besondere am Ossiloop ist für beide die einzigartige Atmosphäre auf und abseits der Strecke. „Es macht riesig Spaß“, sind die beiden Hobbyläuferin einig.
Ebenfalls für das Krankenhaus Wittmund läuft Jörg Menssen, der sich in der Gesamtwertung von Jahr zu Jahr weiter nach vorne arbeitet. Gestern kam er nach exakt 47 Minuten in Bagband über die Ziellinie. Sein Fazit: „Anstrengend, aber die Strecke und der Zieleinlauf waren super.“ Aktuell belegt er den 26. Rang und zählt damit zu den besten Startern aus dem Harlingerland. Für die Spitze wird es seiner Meinung nach in den nächsten Jahren aber nicht reichen: „Es ist wie beim Fußball. Dortmund ist gut, aber Bayern ist immer eine Klasse besser“, erklärt der BVB-Fan und bezieht sich dabei auf die führenden Läufer um Andreas Kuhlen (LSF Oldenburg), der gestern auf dem Weg nach Bagband unter 40 Minuten blieb.


Ähnlich wie auf der vorherigen Etappe lieferten er und sein engster Verfolger, Johannes Wiltfang (Pewsumer Windhunde), sich bis Kilometer fünf ein Kopf-an-Kopf-Rennen. Doch während Kuhlen das Tempo weiter hochhielt, musste Wiltfang den Gesamtführenden Schritt für Schritt ziehen lassen und kam am Ende eine Minute später ins Ziel. Noch deutlicher sah es bei den Frauen aus. Hier triumphierte erneut Tanja Schwarz (MTV Aurich). Die Ostfriesin konnte ihren Vorsprung vor Laura Steffens (Laufrausch Oldenburg) auf fast sieben Minuten ausbauen, während Katharina Staathoff (FCSO SII) und Jannes Smid (TuS Weene) ihre Spitzenpositionen in der Jugendklasse weiter festigten.

aus "Anzeiger für Harlingerland" vom 05.05.2018

Von Holtrop geht es über 11,9 Kilometern Richtung Bagband / Die Mühlenetappe zählt zu den beliebtesten auf dem Weg nach Leer / Keine 3100 Läuferin Aurich - Teilnehmerzahl vom Dienstag nach unten korrigiert

 

von Jens Schipper - Holtrop/Bagband:. Mit großen Schritten nähern sich die Ossilooper ihrem Ziel. Heute Abend steht bereits die vierte Etappe auf dem Programm, doch die hat es in sich. Mit 11,9 Kilometern ist das Teilstück von Holtrop nach Bagband die längste Etappe auf dem Weg von Bensersiel nach Leer. Der Kampf mit dem inneren Schweinehund wird also immer größer, während die Beine zunehmend schwerer werden. Ans Aufgeben denkt aber keiner, zu groß ist die Vorfreude auf das erste oder nächste „Dörloper-Shirt“. Wie schon am Dienstag in Aurich dürfen sich die Teilnehmer heute Abend gegen 19 Uhr auf beste Laufbedingungen freuen. Bei nur wenig Wind, einer Regenwahrscheinlichkeit von null Prozent und bei Temperaturen um elf Grad geht es in Holtrop an den Start. Und fürs Auge hat die sogenannte Mühlenetappe, die trotz ihrer Länge zu den beliebtesten Teilstücken gehört, auch einiges zu bieten. Bei allem Ehrgeiz raten die Verantwortlichen um Organisator Edzard Wirtjes aber weiterhin dazu, sein Tempo zu gehen und seinen Körper nicht zu „überpacen“. Gegenüber dem Teilstück am Dienstag sind es heute über zwei Kilometer mehr, sodass die Teilnehmer auch schneller an den Punkt kommen werden, wo es nicht mehr geht. Also gilt die Devise: Vom Start weg die Kräfte gut einteilen, damit alle Läufer auch im Ziel ankommen. Denn schließlich stehen nach der heutigen Etappe noch zwei weitere an.

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