Von Holtrop geht es über 11,9 Kilometern Richtung Bagband / Die Mühlenetappe zählt zu den beliebtesten auf dem Weg nach Leer / Keine 3100 Läuferin Aurich - Teilnehmerzahl vom Dienstag nach unten korrigiert

 

von Jens Schipper - Holtrop/Bagband:. Mit großen Schritten nähern sich die Ossilooper ihrem Ziel. Heute Abend steht bereits die vierte Etappe auf dem Programm, doch die hat es in sich. Mit 11,9 Kilometern ist das Teilstück von Holtrop nach Bagband die längste Etappe auf dem Weg von Bensersiel nach Leer. Der Kampf mit dem inneren Schweinehund wird also immer größer, während die Beine zunehmend schwerer werden. Ans Aufgeben denkt aber keiner, zu groß ist die Vorfreude auf das erste oder nächste „Dörloper-Shirt“. Wie schon am Dienstag in Aurich dürfen sich die Teilnehmer heute Abend gegen 19 Uhr auf beste Laufbedingungen freuen. Bei nur wenig Wind, einer Regenwahrscheinlichkeit von null Prozent und bei Temperaturen um elf Grad geht es in Holtrop an den Start. Und fürs Auge hat die sogenannte Mühlenetappe, die trotz ihrer Länge zu den beliebtesten Teilstücken gehört, auch einiges zu bieten. Bei allem Ehrgeiz raten die Verantwortlichen um Organisator Edzard Wirtjes aber weiterhin dazu, sein Tempo zu gehen und seinen Körper nicht zu „überpacen“. Gegenüber dem Teilstück am Dienstag sind es heute über zwei Kilometer mehr, sodass die Teilnehmer auch schneller an den Punkt kommen werden, wo es nicht mehr geht. Also gilt die Devise: Vom Start weg die Kräfte gut einteilen, damit alle Läufer auch im Ziel ankommen. Denn schließlich stehen nach der heutigen Etappe noch zwei weitere an.


Am Dienstagabend waren die Verantwortlichen bei der Auricher Stadt-Etappe noch von 400 Tagesläufern und insgesamt 3100 Ossiloopern ausgegangenen. Die Zahl wurde nun nach unten korrigiert. Der Grund für die falsche Zahl waren „blinde Chips“, die von Nicht-Dörlopern getragen wurden und somit zunächst doppelt gewertet wurden. Die „bereinigten“ und exakten Teilnehmerzahlen lauten somit 2677 Dörloper und 317 Tagesläufer. Damit blieb die dritte Etappe knapp unter der 3000er-Marke.

aus "Anzeiger für Harlingerland" vom 04.05.2018