Leer/Bensersiel. (JES) Mit der sechsten und letzten Etappe ist die 38. Auflage des Ossiloops am vergangenen Freitag zu Ende gegangenen. Von den 2809 gemeldeten Dörlopern, die am 1. Mai in Logabirum gestartet sind, liefen 17 Tage später 2352 Läufer im Hafen von Bensersiel ein. Insgesamt hatten sich für den Sechs-Etappen-Lauf 3111 Teilnehmer angemeldet. Wie auch schon in den Jahren zuvor gingen bei jedem Teilstück zahlreiche Tagesläufer an den Start. 388 „Dagloper“ waren allein auf der vierten Etappen, die von Egels auf den Auricher Marktplatz führte, vertreten. Dieses Teilstück war mit 3079 Startern auch die teilnehmerstärkste Etappe in diesem Jahr. Die 39. Auflage des Ossiloops findet vom 28. April bis zum 15. Mai statt. Dann geht es vom Meer nach Leer.

Mehr Infos unter www.ossiloop.eu

aus "Anzeiger für Harlingerland" vom 21.05.2019

Leichtathletik - Andreas Kuhlen holt sich den Gesamtsieg beim Ossiloop 2019

 

Verena Coordes sichert sich den ersten Platz in der Frauenkonkurrenz. Das Dörloper-Shirt ist wieder etwas Besonderes.

BENSERSIEL. Es ist schwarz-gelb und wirkt bei flüchtigem Hinsehen ein wenig so, als hätte ein Fan des Fußball-Bundesligisten Borussia Dortmund seine Vorstellungen einfließen lassen – das Dörloper-Shirt 2019. Doch wer genauer hinschaut, erkennt sofort gewaltige Unterschiede. In dicken Lettern prangt die 63,6 auf der Brust, denn so viele Kilometer haben die Starter, die bei allen sechs Etappen dabei waren, hinter sich gebracht. Das Geheimnis der Durchläufer-Trophäe ist gelüftet.

  

Der Erste, der sich das begehrte Dörloper-Shirt hätte schnappen können, war Andreas Kuhlen. Er war auch auf dem letzten Streckenabschnitt wieder allen davon gelaufen und durfte die letzten 600 Meter des mit Zuschauermassen gesäumten Zieleinlaufs genießen. „Das war der Wahnsinn“, erklärte er der wartenden Journalistentraube, die ihn abfing, bevor er seine Trophäe in die Hand nehmen konnte. Es war sein 18. Etappensieg in Folge und er gewährte bereits einen Einblick in seine Planungen für den Ossiloop 2020. „Schon im letzten Jahr habe ich gesagt, ich will eine Ära prägen. Dafür fehlen mir noch zwei Etappen.“ Die braucht der Läufer aus Oldenburg noch, um alleiniger Rekordhalter zu werden – 20 Etappen am Stück zu gewinnen, ist noch keinem gelungen.

Auch Verena Coordes, die führende Frau im Feld, war gewohnt zügig unterwegs. „Ich wollte heute einfach durchlaufen, Gas geben und habe nicht so viel darüber nachgedacht. Deshalb fiel es mir heute auch nicht schwer“, sagte die Läuferin vom TuS Weene. Sie war im Ziel von Mitstartern ihres Vereins, die ein breites Banner vorbereitet hatten, in Empfang genommen worden. Als ob sie es geahnt hätten, war es in den Farben des Dörloper-Shirts gehalten. Auf gelbem Grund stand dort nur dick in Schwarz: „1. Frau“. Mehr Worte musste man für die Frauensiegerin, die sich eigentlich „nur“ einen Platz unter den ersten Zehn erhofft hatte, nicht finden. „Ich weiß noch nicht, wie ich heute Abend feiere, aber dann ist es ja meistens am besten.“

Zum Feiern hatten sicherlich alle Dörloper Grund. Und viele von ihnen werden auch im kommenden Jahr wieder dabei sein. Der Termin steht bereits fest. Der Ossiloop 2020 startet am Dienstag, 28. April, und endet am Freitag, 15 Mai. Es geht vom Meer nach Leer.

Aus "Anzeiger für Harlingerland" vom 18.05.2019

6. Etappe Dunum – Bensersiel (11,1 km)

Nach drei anstrengenden Wochen erreichen wir am Freitag die Nordsee in Bensersiel, dort erwarten uns viele Zuschauer und nach der aktuellen Wetterprognose kann es der „wärmste „ Tag des diesjährigen Ossiloops werden. Die ersten Läufer erwarten wir 19:40 Uhr.

Der Ossilooptermin für 2020 steht auch schon fest:

Dienstag 28. April – Freitag, 15. Mai

Es geht dann vom Meer nach Leer

Die wichtigsten Infos zuerst:

T-Shirts erhalten nur Gesamtläufer (Tagesläufer nicht) – die Original Startnummer müsst ihr dabei haben, das Tragen der Nummer ist Pflicht, man sieht zunehmend Läufer ohne!
Die T-Shirt Ausgabe ist nach Frauen/Männer – Startnummern und Größen geordnet. Schaut noch mal auf die Teilnehmerliste, dort ist eure angegebene Größe hinterlegt

Bei der T-Shirt Ausgabe erhalten Dörloper (die alle sechs Etappen gelaufen sind) ihr T-Shirt und alle Gesamtteilnehmer, die bis einschließlich der fünften Etappe drei Etappen gelaufen sind (ohne Dörloper Aufdruck). Bei ca. 2500 Läufern ist es nicht möglich, Größen zu tauschen. Wer sich bei der Größe versehen hat, oder keine angegeben hat, der kommt später zu uns ins Geschäft (ab Montag 20. Mai), vor Ort wird nicht getauscht. Der T-Shirt Stand befindet sich im EWE Zelt. Es gibt keine Shirts vor dem ersten Zieleinlauf.
Dazu gibt es zwei Gutscheine. Einmal von Spaß mit Sport und von Bensersiel.

Aufgrund der Erfahrungen des letzten Jahres wird Mikatiming uns nach dem Start eine Liste derjenigen erstellen, die bei der letzten Etappe nicht

OSSILOOP - 38. Auflage ist im Harlingerland angekommen – Von der Strecke geht es beim LT Schafhauser Wald direkt an den Grill

Die Vereine, Lauftreffs und Firmen aus dem Harlingerland sind auch in diesem Jahr beim Ossiloop stark vertreten. BILD: Jochen Schrievers

Eibo Eiben beendet Jubiläum fast vor der Haustür. Dunumer zum 175. Mal am Start

Plaggenburg/Dunum:Sie kommen aus Carolinensiel, Ochtersum oder Holtriem. Sie tragen die Shirts des Krankenhauses Wittmund, der WfbM, der TG Wiesmoor oder der Freien Läufer Bentstreek. Doch eines haben sie alle gemeinsam. Sie kommen aus dem Harlingerland und sind somit auf der fünften Etappe des Ossiloops auf heimischem Boden angekommen.

Und für einen von ihnen endete die vorletzte Etappe von Plaggenburg nach Dunum nahezu direkt vor der Haustür. Doch nicht nur der kurze Weg vom Ziel nach Hause machte das gestrige Teilstück für Eibo Eiben zu etwas Besonderem. Er absolvierte seine 175. Etappe und genoss den Lauf sichtlich. Auf die Zeit achtet er schon lange nicht mehr so genau. Vielmehr richtete sich sein Blick immer wieder an den Streckenrand, von wo er immer wieder mit „Moin Eibo“ begrüßt wurde. Und das Dunumer Lauf-Urgestein grüßte jedes Mal mit einem Lächeln auf den Lippen zurück. Seitdem er das erste Mal am Ossiloop teilgenommen hat, sind die Teilnehmerzahlen um ein vielfaches gestiegen. Auch die Menschenmenge neben der Strecke ist deutlich größer geworden. Doch auf seiner Heimetappe kennt ihn eben fast jeder.

Mit dem Zieleinlauf in Dunum ist für die meisten Läufer aus dem Harlingerland auch die Zeit der längeren Busfahrten beendet. Die sind für einige ein notwendiges Übel, für andere einer der Hauptbestandteile des Ossiloops. Zusammen mit Freunden und Bekannten zum Start oder vom Ziel in Richtung Heimat zu fahren, hat eben seinen eigenen Charme. „Abnehmen kann man beim Ossiloop nicht“, gestand Alwin Günther vom LT Schafhauser Wald grinsend. Zu gut sei die Verpflegung im Bus. Das Angebot übersteige den tatsächlichen Kalorienbedarf deutlich. Auch wenn es von Dunum aus nicht mit dem Bus weiter ging, war für die Energiezufuhr gesorgt. Denn zumindest für einen Teil der Läufer aus dem Harlingerland ging es von der Strecke direkt an den Grill. „Das habe sich so eingebürgert“, erläuterte Günther.

Die Stimmung passte jedenfalls schon am Start. nach den windigen und regnerischen Teilstücken zu Beginn der 38. Auflage, wurden die Athleten im Harlingerland bei strahlendem Sonnenschein in Empfang genommen. Und auch die Gewissheit, nur noch einmal auf die Strecke zu müssen, ehe es das begehrte Dörloper-Shirt gibt, machte die 11,3 Kilometer nach Dunum ein wenig einfacher.

aus „Anzeiger für Harlingerland„ vom 15.05.2019

 

Die fünfte Etappe OSSILOOP - Fünftes Teilstück führt die Teilnehmer heute ab 19 Uhr von Plaggenburg nach Dunum

41,2 Kilometer sind geschafft. Mit der heutigen Etappe, die 11,3 Kilometer lang ist, erreichen die Läufer das Harlingerland. 
 

Prognosen versprechen gute Bedingungen. Der Führende Andreas Kuhlen steht vor seinem 17. Etappensieg.

PLAGGENBURG/DUNUM. 41,2 Kilometer sind geschafft – es fehlen noch 22,4 Kilometer bis zum großen Ziel: Zwei Etappen müssen die Teilnehmer des Ossiloops noch hinter sich bringen, ehe sie am kommenden Freitag im Hafen von Bensersiel das begehrte Dörloper-Shirt in den Händen halten und überziehen dürfen. Heute Abend geht es für die 2490 gemeldeten Läufer, die nach den vier Etappen noch im Rennen sind, von Plaggenburg nach Dunum. Der Startschuss fällt um 19 Uhr.

Nach dem stimmungsvollen und trockenen Zieleinlauf am vergangenen Freitag in Aurich dürften sich die Teilnehmer auch heute mit Temperaturen um zwölf Grad, null Prozent Regenrisiko und leichter Wind aus nördlicher Richtung auf gute Bedingungen freuen. Als Erster im Ziel wird wieder einmal der Vorjahressieger und Führende Andreas Kuhlen erwartet. Der Läufer der LSF Oldenburg steht vor seinem 17. Etappensieg. Den Rekord von 20 Siegen in Serie, den Stephan Immega 2008 aufstellte, wird er erst im kommenden Jahr brechen können – wenn er denn erneut an den Start geht. Entschieden ist auch das Rennen in der Gesamtwertung der Frauen: Genau drei Minuten beträgt der Vorsprung von Verena Coordes auf die Jugendläuferin Katharina Saathoff. Nachdem zuletzt zwei Tagesläuferinnen triumphierten, hat sich Coordes für heute fest vorgenommen, wieder als erste Frau die Ziellinie zu überqueren.

Andreas Kuhlen hat den Sieg fast sicher.BILD: Jochen Schrievers
Andreas Kuhlen hat den Sieg fast sicher.BILD: Jochen Schrievers

AURICH. (jos) Bei der vierten Etappe des Ossiloops sind die vielen Tagesläufer in den Mittelpunkt gerückt. Sie genossen den Zieleinlauf in der Auricher Innenstadt und mischten sogar an der Spitze mit. – allen voran Wiebke Bültena. Die gebürtige Auricherin nutzte den Besuch bei ihren Eltern, um an den Start zu gehen. In einer Zeit von 38:50 Minuten sicherte sie sich den Tagessieg. Am Gesamtklassement ändert das jedoch nichts. Dort liegen Andreas Kuhlen und Verena Coordes klar vorne und können sich nur noch selbst schlagen.

aus „Anzeiger für Harlingerland„ vom 11.05.2019

 

Auch wenn das Wetter bei der dritten Etappe des Ossiloops nicht ganz mitspielte, war die Stimmung auf der Strecke sehr gut. Nur einige Zuschauer haderten mit dem Regen. Auf der Mühlenetappe von Bagband nach Holtrop bauten die Gesamtführenden Andreas Kuhlen und Verena Coordes ihren Vorsprung weiter aus. Grund zum Feiern hatten aber auch einige Läufer weiter hinten. Gleich mehrere Jubiläen für die 50., 100. oder sogar 225. Etappe galt es zu würdigen. BILD: Jochen Schrirevers

Voll eingestellt auf das kalte Wetter und hoch motiviert: Das Ossiloop-Team des MTV-Wittmund:

 

 

OSSILOOP - Zweite Etappe mit besonderen Hindernissen

Kam erneut als Zweites ins Ziel: Mahmud Ibrahim läuft für die Emder LG. BILD: Jens Schipper
Kam erneut als Zweites ins Ziel: Mahmud Ibrahim läuft für die Emder LG. BILD: Jens Schipper

STIKELKAMP. (dm) Auch bei der zweiten Etappe des Ossiloops sind wieder zahlreiche Athleten an den Start gegangen. Doch dieses Mal hatten die Läufer nicht mit der Strecke zu kämpfen, sondern vielmehr mit den Witterungsbedingungen. Ein eisiger Wind pfiff über die 8,8 Kilometer lange Strecke von Holtland bis zum Gut Stikelkamp – gefolgt von vereinzelten Regenschauern. Doch die Läufer ließen sich auch davon nicht unterkriegen. Da wurde das Wetter einfach mit ein paar lustigen Sprüchen überspielt und schon war alles nur noch halb so schlimm.

Die Führenden setzen sich weiter ab – Etappe beginnt mit Verspätung

 

HOLTLAND/STIKELKAMP. (JES/DM) Während die Teilnehmer des Ossiloops im vergangenen Jahr noch mit heißen Temperaturen zu kämpfen hatten, sorgte das Wetter gestern wieder für Probleme. Doch versuchten sich die Läufer nun nicht die nötige Abkühlung von der sengenden Hitze zu verschaffen, sondern vielmehr bereuten die meisten, dass sie in kurzer Hose und T-Shirt an den Start gegangen sind. „Nach ein paar Hochsommertagen kehrt der milde Winter zurück“, kündigten die Organisatoren schon im Vorfeld auf ihrer Internetseite an. Das wollte zunächst niemand so richtig glauben – zumindest bis die Teilnehmer an der Startlinie standen.

Auf der gesamten Strecke pfiff ein eisiger Wind, gefolgt von vereinzelten Regenschauern. „Mach doch mal einer die Heizung an!“ rief ein Läufer, der an der Startlinie wartete und rieb sich die Hände. Auch das vorherige Warmlaufen half bei einigen Athleten nicht besonders viel, denn zunächst mussten sie auf ihren Einsatz warten. Der Grund hierfür war, dass noch nicht alle Busse, die für den Transport der Teilnehmer verantwortlich waren, die Laufstrecke verlassen hatten. Bei solchen Temperaturen können einem die zehn Minuten Verzögerung wie eine halbe Ewigkeit vorkommen. Doch dann gaben die Verantwortlichen die erfreuliche Nachricht durch, dass alle Busse das Gelände verlassen hätten und es ging los.

Vorne weg lief erneut Andreas Kuhlen (LSF Oldenburg), der zwar die ersten 4,5 Kilometer mit den anderen mitlief, doch als dann der Regen anfing, wurde es ihm zu ungemütlich und er lief einfach schnell in das Ziel. Dabei hat die Strecke jedoch einen besonderen Eindruck bei ihm hinterlassen. Gerade die Abschnitte, die über den alten ostfriesischen Wanderweg führten, haben dem erfahrenen Sportler gut gefallen, wie er nach dem Lauf erzählte.

Auch bei den Frauen gab es keine großen Überraschungen im Hinblick auf die Tagessiegerin. Wieder setzte sich Verena Coordes (TuS Weene) ab. Sie orientierte sich bei ihrem Lauf an ihren Vereinskollegen und versuchte mit den Männern mitzuhalten. Dabei musste sie vorher noch einen kleinen Rüffel durch ihre Mitstreiter hinnehmen, hatte sie am Tag vorher noch Handball gespielt. Von diesen Strapazen schien sie sich aber schnell erholt zu haben, denn mit einer Zeit von 34:38 Minuten war sie bei den Frauen wieder nicht einzuholen. Beflügelt von den Stimmen der Kommentatoren, die schon weit vorab im Wald hörbar waren und dem Jubel des Publikums kam sie ins Ziel auf dem Gut Stikelkamp. Dort ging es ihr aber wie den meisten Läufern und sie holte sich schnell ihre warme Jacke ab.

aus "Anzeiger für Harlingerland" vom 04.05.2019

 

Ossiloop - Heute geht es von Holtland zum Gut Stikelkamp - Die Läufer starten auf dem Gelände der Firma Baucon und gelangen nach 400 Metern auf die altbekannte Strecke.

 

BILD: Jens Schipper

Von Dennis Maslo - Ostfriesland. Nach dem fulminanten Start des Ossiloops am vergangenen Dienstag, steht bereits heute die nächste Etappe an. Auf dem Weg von Holtland bis zum Gut Stikelkamp erwartet die rund 3000 Läufer dieses Mal die kürzeste Etappe auf der Strecke von Leer ans Meer.

„Sie ist kürzer geworden, weil wir sie aus organisatorischen Gründen aus dem Ortskern Holtlands heraus auf das große Gelände der Firma Baucon verlegen konnten“, verkünden die Veranstalter des Ossiloops auf ihrer Internetseite. Dementsprechend hat sich der Start der heutigen Etappe auf das Gelände der Firma verschoben. Nach 400 Metern sind die Läufer dann aber wieder auf der gewohnten, alten Strecke. Am Zieleinlauf hat sich allerdings nichts geändert. Wie schon vor zwei Jahren, ist dieser wieder in der idyllischen Waldumgebung auf dem Gut Stikelkamp.
Doch nicht nur wegen der schönen Strecke ist dieser Abschnitt vielen Sportlern in guter Erinnerung geblieben, sondern auch wegen ihrer historischen Bedeutung. Die berühmte „Klaus-Beyer-Etappe“ ist nach einem Ossiloop-Organisator des SV Holtland benannt, der mehr als 20 Jahre für die Veranstaltung verantwortlich war. „Von 1982 bis 2006 lief der Ossiloop unter seiner Führung und die Erfolgsgeschichte des Ossiloops hängt mit seinem Namen und seinem Verein zusammen. Ihm ist es zu verdanken, dass so viele Läufer Spaß am Laufen durch ihre Heimat Ostfriesland haben“, verkündet der jetzige Organisator Edzard Wirtjes stolz.
Auch in diesem Jahr hat er wieder alles bis ins kleinste Detail genau geplant. Beginnend von den Parkplätzen – es darf auf dem BauCon-Gelände geparkt werden – bis hin zu den einzelnen Verpflegungspunkten, steht schon alles fest. Die erste Station, an der die Athleten neue Kraft tanken können steht nach 4,5 Kilometern an und wird von der Samtgemeinde Hesel betreut. Einen zweiten Verpflegungspunkt gibt es nach 6,8 Kilometern. Dieser wird von einer Bürgergruppe aus Hesel Hörn betreut, die jedes Jahr zum Ossiloop ein kleines Straßenfest feiert.
Aber die zweite Etappe des Traditionslaufs bietet nicht nur gute Verpflegung, sondern auch interessante Wettkämpfe. Es bleibt spannend, ob Andreas Kuhlen, der bereits die erste Etappe gewann und als Favorit gilt, seinen Vorsprung noch weiter ausbauen kann. Ebenso interessant ist das Abschneiden von Verena Coordes, die am Dienstag bei ihrer ersten Etappe siegte. Wer sich dies nicht entgehen lassen will, der kann sich noch spontan bis 18.30 Uhr anmelden.

Aus „Anzeiger für Harlingerland“ vom 03.05.2019

OSSILOOP - Erste Etappe auf dem Weg nach Bensersiel ist geschafft – Kuhlen gewinnt

Nach demStartschuss in Logabirum ging es auf der ersten Ossiloop-Etappe nach Holtland. BILD: Thomas Breves
Nach demStartschuss in Logabirum ging es auf der ersten Ossiloop-Etappe nach Holtland. BILD: Thomas Breves

Rund 2900 Teilnehmer absolvieren erstes Teilstück von Logabirum nach Holtland.

LOGABIRUM/HOLTLAND. Ostfriesland läuft wieder: Der Ossiloop ist am Dienstagabend in seine 38. Runde gestartet, und mit dabei sind etwa 2900 gemeldete Läufer und Tagesläufer gewesen – 2798 von ihnen haben sich alle sechs Etappen zum Ziel gesetzt. Das erste Teilstück führte die Läufer von Logabirum nach Holtland. Wie schon von vielen im Vorfeld erwartet, überquerte der Vorjahressieger Andreas Kuhlen als Erster die Ziellinie. Bei den Frauen setzte sich dagegen eine Debütantin an die Spitze: Verena Coordes nutzte die Gunst der Stunde und den Umstand, dass die Top-Drei des vergangenen Jahres nicht an den Start gingen.

Doch auch für die restlichen Teilnehmer, die für die ersten 10,5 von insgesamt 63,6 Kilometern etwas länger brauchten, kam der Spaß trotz der Anstrengungen nicht zu kurz. Es ist Ossiloop, und dieser ist für alle Beteiligten ein großes Miteinander – sowohl auf als auch neben den Strecke. ➜ Seite 25

Mehr Informationen unter: Alle Ergebnisse finden Sie

Mehr Informationen unter:

Mehr Informationen unter: ossilauf.harlinger.de

aus "Anzeiger für Harlingerland" vom 02.05.2019

 

OSSILOOP - Andreas Kuhlen setzt seine Siegesserie fort – Bei den Frauen lässt eine Debütantin aufhorchen

 
 
Verena Coordeskam bei ihrer ersten Etappe als schnellste Läuferin ins Ziel.
 
Verena Coordeskam bei ihrer ersten Etappe als schnellste Läuferin ins Ziel.
 
 
 2798 gemeldete Dörloper sind noch im Rennen. Am Freitag geht es von Holtland weiter nach Gut Stikelkamp.

LOGABIRUM/HOLTLAND. 13. Etappe, 13. Sieg: Andreas Kuhlen ist und bleibt eine Klasse für sich – auch wenn es von Leer bis ans Meer geht. Wie erwartet lief der Ossiloop-Sieger von 2017 und 2018 auch bei der diesjährigen Auftaktetappe als Erstes über die Ziellinie. Auf dem Weg von Logabirum nach Holtland arbeitete sich Kuhlen, der für die Laufsportfreunde Oldenburg startet, bereits einen Vorsprung von einer Minute und 40 Sekunden heraus.

Das Rennen um den Gesamtsieg scheint damit bereits nach den ersten 10,5 von insgesamt 63,6 Kilometern entschieden zu sein – obwohl er drei Tage zuvor in Hamburg beim Haspa Marathon an den Start ging. „Wegen dem Wettkampf am Sonntag wollte ich eigentlich nicht gleich alleine vorne weglaufen, aber es kam anders. So hatte ich ein entspanntes Rennen“, blickte Kuhlen am Dienstag kurz nach dem Zieleinlauf zurück. Es folgten Neuling Mahmud Ibrahim (Emder LG) und Matthias Heinken (MTV Aurich), der bereits vor zwei Jahren Kuhlen jagte, und Zweiter wurde.

Ebenfalls die Weichen auf Sieg stellte bei den Frauen Verena Coordes. Bei ihrer Ossiloop-Premiere kam die Auricherin, die für den TuS Weene läuft, nach 43:20 Minuten ins Ziel an. „Unterwegs sind überall Zuschauer, die Stimmung ist großartig“, freute sich Coordes nach ihrer ersten Etappe. Anders als bei den Männern handelte es sich dabei nicht um einen Start-Ziel-Sieg. „Bis Kilometer fünf war ich noch an zweiter Stelle“, berichtete die Debütantin, die anschließend das Tempo erhöhte, sodass die Trainerin der Auricher Sportschule THO mit großen Schritten an der jungen Katharina Saathoff vorbei zog und nach 43:45 Minuten das Ziel erreichte. „Natürlich will ich jetzt auch den Gesamtsieg“, blickte die 30-Jährige ehrgeizig voraus. Und die Chancen stehen gut: Der Vorsprung vor der Führenden der weiblichen Jugend, Katharina Saathoff, beträgt bereits 30 Sekunden. Als dritt schnellste Läuferin kam Frauke Buntjer, Zweitplatzierte der Frauen-Wertung, mit einem Rückstand von 34 Sekunden in Holtland an.

Eine vordere Platzierung streben jedoch nicht alle Teilnehmer an. Für die meisten geht es nur ums Ankommen, für andere sind private Duelle oder das gemeinsame Laufen mit Kollegen, Nachbarn, Teamkameraden und Verwandten der Anreiz. So auch für Heinz Rohden, der seit Jahrzehnten zusammen mit seinen Sportlern von den Lauftreff-Gruppen aus Blomberg und Ochtersum an den Start geht. „Es ist ein großes Miteinander und ich persönlich mag es sehr, in ländlicher Umgebung unterwegs zu sein. Deshalb lasse ich es auch schön sinnig angehen“, erzählt der 66-Jährige. Er und viele andere werden auch am Freitag wieder dabei sein, wenn es auf dem zweiten Teilstück weiter von Holtland nach Gut Stikelkamp geht.

aus "Anzeiger für Harlingerland" vom 02.05.2019

 

Etappenlauf - Heute startet in Logabirum der Ossiloop

Von Leer bis ans Meer geht es für die Teilnehmer in diesem Jahr. Das große Ossiloop-Finale  steigt am 17. Mai im Hafen von Bensersiel.   BILD: Joachim Albers
Von Leer bis ans Meer geht es für die Teilnehmer in diesem Jahr. Das große Ossiloop-Finale steigt am 17. Mai im Hafen von Bensersiel. BILD: Joachim Albers

LOGABIRUM/HOLTLAND. (JES) Die Zeit der Vorbereitung hat mit dem heutigen Tag ein Ende: Um 19 Uhr steht das erste Teilstück des Ossiloops auf dem Programm. Mehr als 3000 Läufer haben sich auch in diesem Jahr wieder zum Ziel gesetzt, die sechs Etappen hinter sich zu bringen. An den Start wird auch der Vorjahressieger Andreas Kuhlen gehen. Nach zwei Teilnahmen und zwölf Etappensiegen ist davon auszugehen, dass der Athlet der Laufsportfreunde aus Oldenburg auch in diesem Jahr wieder einsame Kreise an den Spitze ziehen wird. Anders sieht es dagegen bei den Frauen aus.

Die erste Etappe OSSILOOP - Andreas Kuhlen startet Projekt Titelverteidigung – Keine Favoriten bei den Frauen

Ein enges Rennen an der Spitze, angeführt von Andreas Kuhlen (vorne in Grün), wird  es in diesem Jahr wohl auch nur auf den ersten Kilometern geben.   BILD: Joachim Albers
Ein enges Rennen an der Spitze, angeführt von Andreas Kuhlen (vorne in Grün), wird es in diesem Jahr wohl auch nur auf den ersten Kilometern geben. BILD: Joachim Albers

Die Sehnsucht nach Spannung an der Spitze ist groß, doch der Vorjahressieger wird auch bei seiner 13. Etappe ganz vorne erwartet.

LOGABIRUM/HOLTLAND. Nachdem der Ossiloop 2017 und 2018 in Bensersiel gestartet ist, erfolgt der erste Startschuss in diesem Jahr wieder in Leer – genauer gesagt in Logabirum. Mehr als 3000 Läufer werden heute ab 19 Uhr an den Start gehen, um das erste Teilstück auf dem Weg nach Bensersiel hinter sich zu bringen.

Als Erstes auf dem Sportplatz in Holtland wird nach 10,5 Kilometern Vorjahressieger Andreas Kuhlen erwartet – auch wenn die Sehnsucht nach Spannung an der Spitze groß ist. Für Kuhlen persönlich ist es der dritte Ossiloop, jedoch der erste, der ihn von Leer bis an Meer führen wird. Am Sonntag nahm Kuhlen, der für die Laufsportfreunde (LSF) Oldenburg läuft, noch am Haspa Marathon in Hamburg teil und gewann mit seiner Staffel die Teamwertung der Männer. Trotz des kräftezehrendes Laufes ist davon auszugehen, dass er auch heute – drei Tage später – voll motiviert an den Start gehen und seine Serie fortführen wird. Hinter dem Sieger der vergangenen zwölf Etappen wird das Ostfriesen-Trio aus dem Vorjahr um Johannes Wiltfang (Pewsumer Windhunde), Tim Bollmann und Jan Waschkau (beide TuS Weene) erwartet. Großes Rätselrat herrscht dagegen bei den Frauen. Nachdem die Top-Drei, bestehend aus Tanja Schwarz (MTV Aurich), Laura Steffens (Team Laufrausch Oldenburg), Luisa Kirsch (Fortuna Logabirum), – zumindest bis gestern – nicht in den Starterlisten zu finden war, scheint das Rennen völlig offen zu sein. Möglicherweise ist dies auch die große Chance für Katharina Saathoff (FCSO SII Kurs). Nach dem Sieg im vergangenen Jahr in der weiblichen Jugend wird die Leichtathletin des SV Warsingsfehn in diesem Jahr erstmals in der Wertung der Frauen gelistet.

Doch nicht nur Wiederholungstäter werden heute bei der ersten Etappe in Logabirum an den Start gehen. Unter den mehr als 3000 gemeldeten Läufern, werden auch wieder zahlreiche Neulinge zu finden sein, bei denen die Zeit der Vorbereitung mit dem heutigen Tag ein Ende hat.

Gelaufen wird heute ab 19 Uhr von Logabirum nach Holtland. Der Startschuss erfolgt auf dem Sportplatz bei der Grundschule (Feldstraße) in Logabirum. Auf der heutigen Strecke gibt es eine Wasserstelle, diese befindet bei Kilometer 5,5 – sollte es die Witterung erfordern, wird seitens der Organisatoren eine weitere Trinkstelle eingerichtet. Pünktlich zum Start meldet der Deutsche Wetterdienst für Logabirum Temperaturen um die 13 Grad, schwacher Wind und ein Regenrisiko von null Prozent.

Mehr Infos unter www.ossiloop.eu

aus "Anzeiger für Harlingerland" vom 30.04.2019

 

Die sechs Etappen OSSILOOP - Beliebter Etappenlauf startet am Dienstag – Mehr als 3000 Anmeldungen

In diesem Jahr steht wieder die klassische Ossiloop-Strecke an: Gelaufen wird von Leer bis ans Meer. BILD: Joachim Albers
In diesem Jahr steht wieder die klassische Ossiloop-Strecke an: Gelaufen wird von Leer bis ans Meer. BILD: Joachim Albers

Vorjahressieger Andreas Kuhlen ist der Favorit. Bei den Frauen herrscht dagegen noch großes Rätselraten.

OSTFRIESLAND. (JES) Fünfmal noch schlafen, dann ist Ossiloop: Der beliebte Etappenlauf geht am kommenden Dienstag in seine 38. Runde. Mit dabei werden auch in diesem Jahr wieder mehr als 3000 Läufer sein, ist sich Organisator Edzard Wirtjes sicher. Gestern lagen insgesamt 3050 Dörlooper-Anmeldungen vor. Dass der Rekord aus dem Jahr 2017 mit 3191 Anmeldungen noch gebrochen wird, glaubt Wirtjes indes nicht. Dennoch ist er mit den Zahlen zufrieden und er freut sich auf den Start – auch wenn die Vorfreude kurz vor der ersten Etappe meist in Hektik übergeht. „Es gibt noch einiges zu tun, zudem steht das Telefon derzeit nicht still“, berichtet Wirtjes.

Aus sportlicher Sicht erwartet der Organisator bei den Männern wieder einmal Andreas Kuhlen, der bereits 2017 und 2018 gewann, ganz vorn. Bei den Frauen herrscht dagegen mit Blick auf die Spitze noch großes Rätselraten, da mit Tanja Schwarz (MTV Aurich), Laura Steffens (Laufrausch Oldenburg) und Luisa Kisch (Fortuna Logabirum) die Top-Drei aus dem Vorjahr – zumindest nach Stand gestern – nicht in der Starterliste zu finden ist. Dies könnte möglicherweise die große Chance für die 19-jährige Katharina Saathoff werden. Die Vorjahressiegerin der weiblichen Jugend startet diesmal bei den Frauen.

Mehr Infos unter www.ossiloop.eu

Dienstag, 30. April     Logabirum - Holtland (10,5 Kilometer)

Freitag, 3. Mai            Holtland - Stikelkamp (9,8)

Dienstag, 7. Mai        Bagband - Holtrop (11,9)

Freitag, 10. Mai         Aurich Stadt-Etappe (10,0)

Dienstag, 14. Mai      Plaggenburg - Dunum (11,3)

Freitag, 17. Mai         Dunum - Bensersiel (11,0)

aus Anzeiger für Harlingerland" vom 25.04.2019

 

 

In wenigen Tagen heißt es wieder: die Laufschuhe schnüren und ab zum Ossiloop. In der Zeit vom 30. April bis 17. Mai 2019 werden sich wieder mehr als 2.600 Läufer auf den Weg von Leer ans Meer machen. In Bensersiel wird dann das Ziel dieses 38. Ostfrieslandlaufs sein, dessen Erreichung mit dem begehrten T-Shirt belohnt wird. Bei dieser Laufveranstaltung, die längst Kultstatus erreicht hat, geht es nur für Wenige um erste Plätze und Rekordzeiten. Für das Gros der Läufer liegt die Motivation in der Bewältigung der Strecke in wunderschöner Landschaft, in der Gemeinschaft mit Gleichgesinnten und im Spaß, der mit jeder Etappe verbunden ist. Für die Teilnehmer hier noch einmal alle Informationen zum Ossiloop 2019:

Zur Ossiloop-Homepage

 

LAUFVERANSTALTUNG - Anmeldungen für beliebten Wettbewerb in Wittmund sind ab Mitte Mai möglich

Ingrid Schöne, Ralf Toben, Henning Janssen, Sonja Heimann, Martina Stecher und Torsten Welling (v. l.) organisieren den Klinkerlauf 2019 BILD: Klaus-Dieter Heimann
Ingrid Schöne, Ralf Toben, Henning Janssen, Sonja Heimann, Martina Stecher und Torsten Welling (v. l.) organisieren den Klinkerlauf 2019 BILD: Klaus-Dieter Heimann

WITTMUND. (ah) Der Wittmunder Klinkerlauf geht am Samstag, 7. September, in seine 21. Runde. Mit Elan laufen die Vorbereitungen, vieles bleibt beim Alten – manches wird neu konzipiert. Wie gewohnt wird es auch in diesem Jahr ein breites Angebot für alle Altersklassen von Bambini bis Senioren geben.

Erstmalig ist in diesem Jahr die Raiffeisen-Volksbank (RVB) als Sponsor dabei. Ein neues Organisationsteam hat sich gebildet und widmet sich im Zuge der Organisation auch dem Thema Nachhaltigkeit. Mit dem Jubiläumslauf im vergangenen Jahr verabschiedete sich das Team um Maria Siepert aus der Organisation der Laufveranstaltung. Das neue Organisationsteam tritt sprichwörtlich in große Fußstapfen, kann aber auf bewährte Vorarbeit zurückzugreifen. Anmeldungen für den Klinkerlauf sind ab Mitte Mai online möglich.

In Vorbereitung auf den diesjährigen Klinkerlauf bietet der MTV Wittmund einen Einsteiger-Laufkurs für Mitglieder und Nicht-Mitglieder an. Erstes Treffen ist am Samstag, 4. Mai, um 9 Uhr am Parkplatz der BBS-Sporthalle. Der Kurs richtet sich in erster Linie an Interessierte ohne Laufkenntnisse. Schritt für Schritt werden die Teilnehmer durch Abwechslung von Geh- und Laufeinheiten in neun Wochen an das Laufen herangeführt. Durch gezieltes und langsam aufbauendes Training ergibt sich ein schonender Einstieg in den Ausdauersport mit dem Ziel, 30 Minuten am Stück zu laufen. Dafür wird ab dem 4. Mai wöchentlich mittwochs und samstags trainiert.

Weitere Informationen und Anmeldungen sind ab sofort möglich bei Ingrid Schöne unter  04462 / 986388 oder per E-Mail an:

Mehr Informationen unter: wittmunder-klinkerlauf web.de

aus "Anzeiger für Harlingerland" vom 06.04.2019