Wittmund. (dm) Erschöpft kämpften sich die Teilnehmer des 20. Wittmunder Klinkerlaufs über die letzten Meter der Strecke. Doch schon von Weitem war Jubeln und das Geräusch eines Blashorns zu hören. Eine Nachbarschaft hat sich zusammengefunden, um die Athleten vom Streckenrand aus anzufeuern und für die Motivation auf den letzten Metern vor dem Zieleinlauf zu sorgen – mittlerweile ist dieses Zusammentreffen in der Baltrumstraße zur Tradition geworden.

„Wir machen das jetzt schon 20 Jahre. Wenn es regnet, dann setzen wir uns halt unter das Carport, aber wir sind immer dabei und feuern die Läufer an“, sagte Olaf Famler. Jedes Jahr trifft sich die Nachbarschaft auf dem Grundstück seiner Familie und feuert die Läufer an. Sehr zur Freude der Teilnehmer. Immer wieder bedankten sich die Athleten im Vorbeilaufen bei den Fans und schöpften neue Kraft für den harten Wettkampf. Dabei starteten sie mit dem Anfeuern schon mit dem ersten Lauf und warteten solange bis der letzte Teilnehmer an ihnen vorbeikam, denn „das gebietet der Sportsgeist“, sagte Famler.

Aus "Anzeiger für Harlingerland" vom 03.09.2018