Leichtathletik-Sparte

Hier finden sie alle Informationen zur Leichtathletik-Sparte des MTV Wittmund.

Ansprechpartner:

Gertrud Kollenbroich 04462-2228 alle.kolle.wtm@t-online.de
Stephan Pissarsky 04462-209520  

Lauftreff:  Arne Meinert, Tel. 04462/ 923362 !

Leichtathletik - Komplette Absage, Verschiebung oder eine virtuelle Auflage – Organisatoren müssen abwägen - Auch Wittmunder Klinkerlauf betroffen

In diesem Jahr wird die Laufstrecke am Dornumer Schloss leer bleiben. Die Veranstalter entschieden sich aufgrund der Coronakrise für eine Absage. Erst im nächsten Jahr können sich Sportler wieder auf den Dornumer Schlosslauf freuen und dazu ist etwas ganz Besonderes in Planung. BILD: Jens Schipper
In diesem Jahr wird die Laufstrecke am Dornumer Schloss leer bleiben. Die Veranstalter entschieden sich aufgrund der Coronakrise für eine Absage. Erst im nächsten Jahr können sich Sportler wieder auf den Dornumer Schlosslauf freuen und dazu ist etwas ganz Besonderes in Planung. BILD: Jens Schipper

Die wirtschaftlichen Folgen sind für viele Verantwortliche groß, sagt Rudolf Budweg vom Jever-Fun-Lauf.

FRIESLAND/OSTFRIESLAND. „Wo kann ich dieses Jahr noch starten?“ Diese Frage stellen sich derzeit viele Hobby- und Profiläufer. Aufgrund der Coronakrise folgt derzeit eine Absage einer Laufveranstaltung der nächsten. Den Organisatoren bleibt oft nichts anderes übrig als abzusagen, zu verschieben oder es virtuell auszurichten. Wir haben bei Veranstaltern in der Region nachgefragt, wie es um ihre Läufe steht.

Jever-Fun-Lauf

Einer, der sich mit seinem Team bereits für eine ersatzlose Absage entschieden hat, ist Rudolf Budweg. Der Organisator des internationalen Schortenser Jever-Fun-Laufs bei dem jedes Jahr mehr als 1500 Läufer an den Start gehen, hat sich auch bewusst gegen eine virtuelle Ausrichtung entschieden. „Natürlich hatten wir diese Überlegung auch, aber letztendlich war es für uns dann doch keine Option. Wir haben früh genug reagieren können und so viel Geld gespart. Somit mussten wir durch einen möglich virtuellen Lauf kein Geld zwingend wieder reinholen. Abgesehen davon bin ich persönlich auch kein Fan von virtuellen Läufen“, erklärt Budweg. Als Mitglied der Interessengemeinschaft German Road Races weiß Budweg, dass die Krise für viele Veranstalter finanzielle Folgen hat. Eine Verschiebung kam daher für ihn auch nicht in Frage, da er nicht mit anderen Veranstaltungen konkurrieren wollte.

Dornumer Schlosslauf

Ebenfalls gegen eine Verschiebung entschieden sich die Veranstalter des Dornumer Schlosslaufs, der am 26. Juni stattgefunden hätte. „Das finanzielle Risiko einer Verschiebung wäre für uns einfach zu groß gewesen. Wir hatten so schon Ausgaben wie Gebühren, Werbung und Co. auf denen wir natürlich jetzt sitzen bleiben“, stellte Hans-Joachim Arleth, Vorsitzender des Veranstalters SV Dornum klar, nachdem Klaus Begitt sich aus der Organisation zurückgezogen hat. Im nächsten Jahr plant der Verein dafür etwas Besonderes zum Schlosslauf, mehr verrät Arleth noch nicht.

Siebethsburger Volkslauf

Vor zwei Wochen entschied sich auch das Organisationsteam um Chris Peters vom Mitveranstalter Bauverein Rüstringen für eine Absage des Siebethsburger Volkslaufs am 12. September in Wilhelmshaven. Auch wenn sich in den nächsten Wochen noch viel hätte ändern können, war den Veranstaltern die Planungssicherheit zu gering. „Der Volkslauf wird erst 2021 wieder stattfinden. Finanziell ist das kein herber Schlag für uns, aber es ist schade um die Einnahmen, die wir jedes Jahr spenden“, erklärt Peters.

Wittmunder Klinkerlauf

Planungsunsicherheit und ein zu großes Infektionsrisiko waren laut Henning Gralle, Vorsitzender des Veranstalters MTV Wittmund, auch die Gründe, die dazu führten den traditionellen Klinkerlauf Anfang September abzusagen.

Leichtathletik - Dr. med. Heike Piotrowski ist Orthopädin und Läuferin – Beim Thema Schmerzmittel ist sie im Zwiespalt
von Annika Schmidt

Dr. Heike Piotrowski ist Läuferinbei der LG Har- lingerland.  ARCHIVBILD: Timon Schneider
Dr. Heike Piotrowski ist Läuferinbei der LG Har- lingerland. ARCHIVBILD: Timon Schneider

Ibuprofen und Co. sind nicht nur Themen im Amateurfußball, sondern auch in der Leichtathletik, weiß die Schortenserin.

SCHORTENS. Einen Marathon zu laufen und das womöglich auch mit einem bestimmten Zeitziel, ist mit viel Aufwand und Training verbunden. Über mindestens drei Monate sollte ein Sportler trainieren, um gut auf die 42,195 Kilometer lange Strecke vorbereitet zu sein. Läufe von bis zu 30 oder 35 Kilometern stehen in Mustertrainingsplänen, zusätzlich zu weiteren Laufeinheiten von zehn bis 15 Kilometern Länge und nicht zu vergessen, die Tempoeinheiten auf der Bahn. Das Training für solch einen Wettkampf verlangt viel aber vor allem Zeit, Disziplin und Durchhaltevermögen. Sich in der Woche vor einem Wettkampf zu verletzen, ist für die meisten Athleten eine Horrorvorstellung. Monatelanges Training ist mit einem Schlag dahin, ein Traum zerplatzt. Dass an dieser Stelle der Gedanke an die Einnahme von Schmerzmitteln aufkommt, um den geplanten Lauf doch noch durchziehen zu können, wirkt beinahe verständlich – aber auch nur beinahe. Dr. med. Heike Piotrowski ist Orthopädin und gleichzeitig erfolgreiche Hobbyläuferin. Sie weiß, dass manche Läufer im Amateurbereich Schmerzmittel nehmen.

„Auch im Laufsport hört man das immer wieder. Die Leute sind oft zu ehrgeizig und wollen unbedingt bei einem Wettkampf starten“, erklärt sie. Falscher Ehrgeiz sei hier jedoch fehl am Platz und definitiv gesundheitsschädlich. „Ich rate da als Ärztin ganz klar von ab. Schmerzen sind Warnhinweise des Körpers und Schmerzmittel unterdrücken diese. Das verleitet dazu, Bewegungen zu machen, die man sonst nicht machen würde“, stellt Piotrowski klar. Sie selbst habe noch nie zu Schmerzmitteln für einen Wettkampf oder Training gegriffen und hatte das Glück, bis auf einen Ermüdungsbruch auch noch nie verletzt gewesen zu sein.

Fortuna Nkengue freute sich über die Bestennadel und einen Blumenstrauß für ihre hervorragenden Leistungen. BILD: Privat

WITTMUND. (AH) Die Wittmunder Leichtathletin Fortuna Nkengue ist mit der bronzenen Bestennadel des Deutschen Leichtathletikverbands (DLV) ausgezeichnet worden. Im Rahmen einer Feierstunde würdigte der Vertreter des Niedersächsischen Leichtathletikverbands, Eibo Eiben, jetzt die herausragenden Leistungen des 14-Jährigen Nachwuchstalents.

Der DLV ehrt jedes Jahr die 30 erfolgreichsten Leichtathleten in verschiedenen Altersklassen. Fortuna landete 2019 gleich zehnmal in der deutschen Bestenliste: Im Siebenkampf sowie dem Blockmehrkampf (Wurf) ist sie deutschlandweit die Zweitbeste. Auch in der höheren Altersklasse der weiblichen Jugend W 15 gehört sie mit Platz neun und acht zu den erfolgreichsten Sportlerinnen. Spitzenplätze belegte sie außerdem in den Einzeldisziplinen Kugel, Diskus, Hürden und Weitsprung sowie im Blockmehrkampf (Sprint und Sprung).

Ihre guten Leistungen aus dem vergangenen Jahr setzte Fortuna in den vergangenen Wochen bereits in der Halle fort. Derzeit bereitet sich die junge Wittmunderin im Leistungszentrum Hannover intensiv auf die bevorstehende Freiluftsaison vor.

aus "Anzeiger für Harlingerland" vom 28.02.2020

Am Start Dennis Altergot

Am Samstag, dem 15.02.2020, haben acht Leichtathleten des MTV am Waldcrosslauf des Lauftreffs Schaffhauser Wald teilgenommen. Bei tollem Laufwetter hatten die Sportler nicht nur Spaß, sondern waren auch sehr erfolgreich: Alina Harms und Lanah Hoffmeister standen als erste und zweite auf dem Podest und liefen mit 5:09 bzw. 5:26 Minuten großartige Zeiten beim 1,2 km Lauf der Kinder U10. Bei den Jungen verfehlten Erik Nischk (5:45 min), Jan Wachtendorf (5:54 min), Joke Paradies (5:58 min), Finn Gröhlich (6:36 min) und Harro Huntemüller (6:43 min) zwar das Siegerpodest, konnten trotzdem mit den Zeiten zufrieden sein. Dennis Altergot/ U18 wurde beim 4,5 km Lauf in seiner Altersklasse Zweiter mit 23:45 min.

 Herzlichen Glückwunsch an alle Teilnehmer, die ohne besondere Vorbereitung  und trotz unsicherer Wetterprognosen an den Start gingen.

Für alle Laufbegeisterten heute im "Sonntagsblatt" (22.02.20) gefunden: der regionale Laufkalender für Laufveranstaltungen in unserer Gegend (z.B. unser "Wittmunder Klinkerlauf"). Vielleicht findet der Eine oder Andere darunter "seine" Veranstaltung. 

Titel und Auszeichnung für MTV Leichtathleten

Erik_Stoler (1).jpg

Die BBS_Halle in Emden war am vergangenen Samstag der Austragungsort für die Ostfriesischen Hallen-Leichtathletikmeisterschaften. Neun AthletInnen vom MTV Wittmund kämpften um gute Platzierungen und Meistertitel
Mit neuen persönlichen Bestleistungen wurden Magdalena Horn und Erik Stoler über 60m überlegen Ostfriesische Meister in ihren Altersklassen. Auch über 800m bewiesen sie Schnelligkeit und Ausdauer. Magdalena erreichte einen vierten und Erik einen dritten Platz. Mit einem 5.Pl. im Hochsprung schaffte Erik eine weitere gute Platzierung.

 Magdalena_Horn (2).jpg

Vorn dabei waren auch Leni Stafforst mit einem 5. Pl. über 60m ebenso wie Lena Stoler mit einen 6. Pl. über 800m.


Im Rahmen dieser Veranstaltung ehrte die Leichtathletik-Region Ostfriesland ihre Leichtathleten für ihre Platzierungen bei Deutschen Meisterschaften. Der stellvertretende Vorsitzende, Eibo Eiben, überreichte der erfolgreichen MTV-Athletin Fortuna Ornella Nkengue die Auszeichnung für ihren hervorragenden zweiten Platz im Siebenkampf, den sie im vergangenen Sommer bei den Deutschen Jugend-Mehrkampfmeisterschaften in Mainz erreichte.

 

 

LEICHTATHLETIK - MTV-Athletin wird Landesmeisterin

Wittmund/Hannover.(ah) Bei der niedersächsischen und bremischen Hallenmeisterschaft der Männer und Frauen sowie Jugendlichen unter 20 und unter 18 Jahren im Olympiastützpunkt in Hannover sind am vergangenen Wochenende auch acht ostfriesische Vereine vertreten gewesen.
Mit dabei war auch Siebenkämpferin Fortuna Ngkengue, die für den MTV Wittmund an den Start ging, und sich am Ende über einen gelungenen Auftakt in die Saison freute. Sie wurde mit einer persönlichen Bestleistung von 12,73 Meter Landesmeisterin im Kugelstoßen vor Jeanne Allpoé vom VfL Eintracht Hannover mit 10,97 Metern. Durch eine weitere Leistungssteigerung im Hochsprung erreichte sie mit 1,59 Metern den dritten Platz. Mit einem fünften Platz im Weitsprung (5,09 Metern) und einem sechsten Platz über 60-Meter-Hürden (9,52 Sekunden) rundete Fortuna ihre guten Wettkampfergebnisse bei der Landesmeisterschaft ab.
Gerade im Winter fehlen vielen ostfriesischen Athleten vergleichbare Trainingsbedingungen wie beim Olympiastützpunkt, da sie Weit- und Dreisprung nicht in der Halle trainieren können. Das Leistungszentrum Hannover hat jedoch eine spezielle Leichtathletikhalle, wo die Sprint- und Sprungdisziplinen sogar mit Spikes absolviert werden können.

aos "Anzeiger für Harlingerland" vom 24.01.2020

 

Bei schönstem Wetter und schon fast winterlichen Temperaturen traf sich der Laufkurs unter der Leitung von Ingrid Schöne und Arne Meinert vom MTV Wittmund im Wittmunder Wald. „Ich wünsche mir eine bunt gemischte Truppe von laufbegeisterten Menschen“, so der Leiter des Laufkurses. Auch über den Zuwachs aus dem Projekt „Integration läuft“ freut sich die Gruppe, in der sich Jung und Alt, Zwei- sowie Vierbeiner treffen. Die Laufdistanzen bewegen sich zwischen fünf bis zehn Kilometern. Der Kurs trifft sich Mittwochabends und Samstagvormittags. Weitere Läufer sind willkommen, Infos unter 04462 / 923361. BILD: mtv

aus "Anzeiger für Harlingerland" vom 09.12.2019

 

Ostfriesische Meisterschaften: MTV-Sportler überzeugen mit acht Titeln

Die jüngsten Leichtathleten des MTV-Wittmund haben bei den Ostfriesischen Meisterschaften in unterschiedlichen Altersklassen mehrere Titel gewonnen. Der erst 7-jährige Mattis Arndt feierte in Moorhusen mit einer tollen Leistung und deutlichem Vorsprung den ersten Platz im Dreikampf: Er lief die 50 Meter in 9 Sekunden, sprang 2.98 Meter weit und warf 22 Meter. Moritz Gralle kam in dieser Altersklasse auf Platz 8,
Bei den Mädchen (Altersklasse W8) wurden Deike Egberts 9. und Emma Janssen belegte Platz 10. In der Altersklasse W10 wurde Neele Janssen 11.

Bereits Anfang Mai hatte sich Erik Stoler vom MTV Wittmund bei den Dreikampf-Meisterschaften in Emden in der Altersgruppe M10 mit einer hervorragenden Leistung den Titel gesichert. Er warf 24 Meter, sprang 3,49 Meter und lief die 50 Meter in 8,4 Sekunden. Johanna Carsjens musste sich in einem starken Feld behaupten und wurde 20.

Auch die Jugendlichen, die in der Altersklasse U14/ U16 starteten, überzeugten. Fortuna Nkengue sicherte sich bei den Ostfriesischen Einzelmeisterschaften in Leer drei Einzeltitel und konnte mit persönlichen Bestleistungen im Hochsprung (1,57 Meter) und im Weitsprung (5,24 Meter) sehr zufrieden sein.
Deutlich verbessert zeigten sich auch Simon Gralle, Dennis Altergot und Felix Beerman. Simon wurde im Ballwurf Vizemeister, Felix wurde Meister über 800 Meter, zweiter im Wurf und dritter über 100 Meter. Dennis war nicht zu schlagen und schloss mit drei ersten Plätzen im Weitsprung, Ball und über 100 Meter seinen Wettkampf sehr erfolgreich ab.

Bild 1: von links : Dennis Altergot, Felix Beerman, Simon Gralle

Bild 2: Erik Stoler

Bild 3: von links: Emma Janssen,Deike Egberts,Neele Janssen,Moritz Gralle, Mattis Arndt

 

 

Ostfriesische Meisterschaften im Dreikampf der Miniathleten in Moorhusen
 
M7
 
1. Platz mit 668 Pkt. für Mattis Arndt
8. Platz Moritz Gralle
 
W8
 
9. Platz Deike Egberts
10. Platz Emma Janssen
 
W9
 
11 Platz Neele Janssen
 
 
 
Das letzte Training vor den Sommerferien im Wittmunder Stadion
Bevor wir uns in die Sommerferien verabschiedet haben, bekamen die Miniathleten ihre Urkunden vom Dreikampf in Moorhusen und für alle gab es ein Eis.
 
 
Diese großen und kleinen Leichtathleten haben den MTV Wittmund erfolgreich vertreten!
 
Fortuna, Felix, Yasser und Gertrud wünschen allen: Schöne Sommerferien!
 
 

Die Leichtathletikabteilung des MTV-Wittmund ist sehr aktiv, besonders was die Nachwuchsarbeit anbetrifft. Die jungen Athleten mit ihren Trainern unter der Leitung von Gertrud Kollenbroich haben in letzter Zeit an etlichen Veranstaltungen erfolgreich teilgenommen. Davon soll hier berichtet werden.

Ostfriesische Hallenmeisterschaften Emden, 10.Januar 2019
 
Ergebnisse:
Kendra  Janssen 2. Platz Hoch
Magdalena Horn  2. Platrz über 60m und über 800m, 7. Platz Hoch
Keno Janssen 7. Platz 800m
Simon Gralle  4. Platz 800m, 5.Platz Hoch, 9. Platz Kugel
Felix Beerman 2. Platz Kugel und 60m
Johanna Carsjens : 15. Platz  800m
 
 
 
Hansa Hallensportfest in Bremen am 3. März 2019
 
Ergebnisse: 
Magdalena Horn :      3.Pl. Weit, 4. Pl.über 50m
Erik Stoler:                 5. Pl. über 50m, 7.Pl. Weit
Fortuna O. Nkengue:  1.Pl über 60m, 60m Hü, Hoch und Weit
Felix Beerman:            3. Pl. über 60m
 

Wittmunderin mischt bei Deutschen Meisterschaften ganz vorne mit

Wittmund / Mainz: (Jos) Vor etwa einem Monat hat Fortuna Nkengue ihre persönliche Bestleistung im leichtathletischen Siebenkampf auf 3651 Punkte verbessert. Das brachte der 14-jährigen Wittmunderin den Sieg bei der Landesmeisterschaft. In Mainz stand sie nun bei der Deutschen Meisterschaft den besten ihrer Zunft gegenüber – und Nkengue wuchs über sich hinaus. Reihenweise verbesserte sie ihre Bestleistungen. Lediglich im Hürdenlauf klappte nicht alles. Dieses kleine Missgeschick verhinderte, dass sie am Ende ganz oben auf dem Podest stand. Doch mit 3772 Punkten und Rang zwei übertraf sie alle Erwartungen.

Fortuna Nkengue (links) hat mit dem zweiten Platz in Mainz den Sprung in die nationale  Spitze geschafft.   BILD: Gertrud Kollenbroich
Fortuna Nkengue (links) hat mit dem zweiten Platz in Mainz den Sprung in die nationale Spitze geschafft. BILD: Gertrud Kollenbroich

Im Siebenkampf verpasst die 14-Jährige den Titel nur knapp. 3772 Punkte bedeuten eine neue persönliche Bestleistung.

WITTMUND/MAINZ. (AH/Jos) Die Formkurve zeigt bei Fortuna Nkengue steil nach oben. die 14-jährige Leichtathletin aus Wittmund eilt von Erfolg zu Erfolg. Bei der Deutschen Meisterschaft Mainz hat sie nun bewiesen, dass sei im Siebenkampf zur nationalen Spitze gehört. Sie sicherte sich die Silbermedaille und freute sich über den nächsten Höhepunkt in ihrer noch jungen, aber dennoch beeindruckenden Karriere.

Bestmarken fallen

Dabei wäre sogar noch mehr möglich gewesen. Bei Temperaturen um 30 Grad gingen die 17 Athletinnen in die ersten Disziplinen. Und eine mischte ganz vorne mit: Fortuna Nkengue. Nach 12,95 Sekunden über die 100 Meter, 5,35 Metern im Weit- sowie 1,55 Meter im Hochsprung und 11,74 Meter im Kugelstoß führte sie das Klassement nach dem ersten Tag knapp an. Am zweiten Wettkampftag kam dann der Rückschlag. Beim Hürdenlauf berührte sie die dritte Hürde, kam aus dem Rhythmus und büßte wichtige Punkte ein. Nun kam alles auf die letzten beiden Disziplinen an. Beim Speerwurf wuchs Nkengue noch einmal über sich hinaus und stellte mit 33,75 Metern eine weitere persönliche Bestleistung auf, doch der Vorsprung auf ihre schärfste Konkurrentin schmolz dahin. Im 800-Meter-Lauf versuchte die Wittmunderin alles, lief mit 2:41,42 Minuten die nächste persönliche Bestzeit und musste sich doch geschlagen geben. Sofie Gröninger von der LG Sempt beendete die abschließenden 800 Meter in einer Zeit von 2:36,25 und zog im Gesamtklassement noch an Nkengue vorbei. Gerade einmal neun Zähler lag die Wittmunderin letztlich hinter der Siegerin zurück. Doch der zweite Platz und vor allem das Ergebnis ist aller Ehren wert. Denn erst im Juni hatte sie ihre bisherige Bestmarke auf 3651 Punkte hochgeschraubt. Diesen Rekord hat sie nun bei der Deutschen Meisterschaft mit 3772 Punkten regelrecht pulverisiert.

Nach den Sommerferien wird die 14-Jährige ihr Training weiter intensivieren. Sie hat die Aufnahme in das Niedersächsische Sportinternat geschafft und wird künftig in Hannover lernen und trainieren.

aus "Anzeiger für Harlingerland" vom 27.07.2019

 

Siebenkampf: MTV-Sportlerin gewinnt Landestitel - Qualifikation zur Endrunde

Fortuna Nkengue vom MTV Wittmund überzeugte beim Wettkampf in Bad Harzburg.BILD: Lutz Spormann

Fortuna Nkengue vom MTV Wittmund überzeugte beim Wettkampf in Bad Harzburg. BILD: Lutz Spormann
 
Bad Harzburg / Wittmund: (jw) Großer Erfolg für Fortuna Nkengue: Die Wittmunder Leichtathletin ist die beste Siebenkämpferin in der Altersklasse W14 Niedersachsens und Bremens. Die 14-Jährige setzte sich am vergangenen Wochenende beim Wettkampf in Bad Harzburg mit 3607 Punkten gegen mehr als 60 Konkurrentinnen aus Niedersachsen und Bremen durch. Dabei war die Sportlerin des MTV Wittmund am ersten Tag zunächst nicht perfekt in den Wettbewerb gestartet. Im Hochsprung kam sie nicht an ihre Bestleistung heran, steigerte sich dann aber mit 4,91 Metern im Weitsprung und 11,48 Metern im Kugelstoßen kontinuierlich. Im vorletzten Wettbewerb des Tages, dem 100-Meter-Lauf, gelang ihr dann mit 12,93 Sekunden eine neue persönliche Bestzeit. Das bedeutete Platz zwei im Vierkampf, der separat gewertet wurde, und nur zwei Punkte Rückstand auf die Siegerin.

Der zweite Wettkampftag begann mit einem fantastischen Hürdenlauf und einem weiteren Rekord: Fortuna lief die Distanz in 12,13 Sekunden – so schnell war sie in einem Wettkampf zuvor noch nie. Beim Speerwerfen hingegen hatte sie zunächst wieder Probleme. Der erste Versuch war ungültig, dann warf sie den Speer 24,72 Meter weit. Alles kam nun auf den abschließenden 800-Meter-Lauf an. Vor dem Rennen lag Fortuna nur knapp in Führung – und die Konkurrenz war stark. Doch die junge Wittmunderin bewies Nervenstärke und lief mit einer Zeit von 2:43,77 Minuten ein tolles Rennen.

Bereits zwei Wochen zuvor hatte sich Fortuna bei der Bezirksmeisterschaft den Titel und die Qualifikation für die Deutsche Meisterschaft U 16 im Siebenkampf gesichert. In Papenburg lief es für das Nachwuchstalent von Beginn an gut: Nach einer soliden Leistung im Kugelstoßen lief sie die 100 Meter erstmals unter 13 Sekunden, sprang 5,06 Meter weit und 1,56 Meter hoch – und wurde mit dieser Leistung Meisterin im Vierkampf.

Am zweiten Wettkampftag stellte sie gleich zwei neue Rekorde auf: Über 80 Meter Hürden lief sie mit 12.23 Sekunden neue persönliche Bestzeit, den Speer warf sie auf eine neue Bestweite von 29,09 Metern. Nach dem 800-Meter-Lauf war es geschafft: Mit einer hervorragenden Punktzahl von 3651 Punkten holte sie sich den Meistertitel vor Nadia Wema vom TV Cloppenburg.

Aus "Anzeiger für Harlingerland" vom 21.06.2019

 

 

LEICHTATHLETIK - Fortuna Nkengue siegt mit neuer persönlicher Bestleistung

Fortuna Nkengue (rechts) trumpfte bei der Landesmeisterschaft groß auf. Sie sicherte  sich den Titel im Mehrkampf.   BILD: Bernd Kollenbroich
Fortuna Nkengue (rechts) trumpfte bei der Landesmeisterschaft groß auf. Sie sicherte sich den Titel im Mehrkampf. BILD: Bernd Kollenbroich

WITTMUND/STUHR. (AH) Die Wittmunder Leichtathletin Fortuna Nkengue hat mit einer persönlichen Bestleistung die Landesmeisterschaft im Mehrkampfblock Wurf gewonnen. Die 14-Jährige errang in Stuhr beim Wettbewerb der Landesverbände Niedersachsen und Bremen den Titel und verbesserte ihre bisherige Höchstpunktzahl von 2543 Punkten deutlich: Insgesamt kam sie auf 2655 Zähler. Zweite wurde Jeanne Alipoé vom VfL Eintracht Hannover mit 2506 Punkten, vor Felina Kerl vom TSV Germania Dassensen (2393 Punkte). Insgesamt nahmen 16 Sportlerinnen an der Jugendmeisterschaft im Block Wurf W 14 teil.

Obwohl Fortuna Nkengue in der Vorwoche wegen einer Erkältung nicht hatte trainieren können, dominierte sie das Feld. Das Nachwuchstalent des MTV Wittmund stellte in drei der insgesamt fünf Disziplinen neue persönliche Rekorde auf. Über 80 Meter Hürden startete sie mit einer Spitzenzeit von 12,23 Sekunden optimal in den Wettbewerb, anschließend sprintete sie die 100 Meter in 13,18 Sekunden und warf den Diskus 29,32 Meter weit. Nur knapp unter ihrer bisherigen Bestleitung blieb die KGS-Schülerin beim Kugelstoß mit 11,42 Metern. Einzig in der letzten Disziplin des Tages, dem Weitsprung, kam sie mit den Bedingungen nicht zurecht und blieb mit 4,67 Metern etwas unter ihren Möglichkeiten. Doch das brachte ihren Gesamtsieg nicht mehr in Gefahr. Fortuna Nkengue setzt damit eine bisher erfolgreiche Saison fort und stellt sich mit dem Siebenkampf jetzt erstmals einer neuen Herausforderung.

aus "Anzeiger für Harlingerland" vom 06.06.2019

 

 

Laufen macht Spaß und ist gesund – jedoch ist es schwer allein in diesen Ausdauersport zu starten. 

Aus diesem Grund bietet der MTV-Wittmund einen Einsteiger-Laufkurs für Mitglieder und Nicht-Mitglieder an. Gestartet wird am Samstag, den 04.05. um 9:00 Uhr am Parkplatz der BBS-Sporthalle. Der Kurs richtet sich in erster Linie an Interessierte ohne Laufkenntnisse. Schritt für Schritt werden die Teilnehmer durch Abwechslung von Geh- und Laufeinheiten in neun Wochen an das Laufen herangeführt. Durch gezieltes und langsam aufbauendes Training ergibt sich ein schonender Einstieg in den Ausdauersport mit dem Ziel 30 Minuten am Stück zu laufen. Hierzu wird wöchentlich mittwochs und samstags trainiert.

Weitere Informationen und Anmeldungen sind ab sofort möglich bei Ingrid Schöne unter Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!.

 

Leichtathletik - Ornella Nkunge überzeugt im Kugelstoßen

Landesmeisterin Ornella Nkugne vom MTV Wittmund.
Landesmeisterin Ornella Nkugne vom MTV Wittmund.

WITTMUND/HANNOVER. (ah) Die ostfriesischen Leichtathletikvereine sind mit stolzer Brust aus Hannover zurückgekehrt: Sie haben insgesamt fünf Landestitel sowie drei Silber- und zwei Bronzemedaillen gewonnen. In der großen Halle des Olympiastützpunktes sind vor kurzem bei den Niedersächsischen und Bremischen Hallenmeisterschaften der Jugend unter 20 Jahren sowie der 14- und 15-jährigen Schüler neun ostfriesische Vereine mit einer starken Mannschaft vertreten gewesen.

Unter ihnen war auch Ornella Nkugne vom MTV Wittmund. Sie deklassierte ihre Konkurrenz im Kugelstoßen der W 14 mit 11,13 Metern und fuhr als Landesmeisterin nach Hause. Zudem wurde Nkugne fünfte im Hochsprung mit 1,51 Meter und sechste im Sprint über 60 Meter in 8,31 Sekunden.

Den Titel Doppel-Landesmeister sicherte sich als erfolgreichster Athlet Jeremias Heeren von der Emder Laufgemeinschaft (ELG). Er gewann bei den 15-Jährigen über die 60 Meter in 7,39 Sekunden. Nach einem packenden Finish über 300 Meter in 38,27 Sekunden lag er im Ziel schließlich nur dreizehntel Sekunden vor Jonas Hirsch vom VfL Stade und gewann damit seinen zweiten Meisterwimpel. Ebenfalls zweimal aufs Treppchen durfte Thilo Schüler (M 14) von der Fortuna Wirdum steigen. Trotz einiger technischer Schwierigkeiten gewann er den Hochsprung mit 1,58 Meter vor Maximilian von Losser vom MTV Hanstedt. Extrem spannend wurde es im Weitsprung, der in Hannover von der Tartanbahn in die klassische Sandgrube ausgeführt wird. Da unter solchen Bedingungen in Ostfriesland in der Halle nicht trainiert werden kann, waren seine 5,28 Meter eine Superleistung. Dennoch reichte es am Ende nur für Platz drei.

aus "Anzeiger für Harlingerland" vom 06.02.2019

Unterkategorien