Kampfsport-Sparte

Hier finden sie alle Informationen zur Kampfsport-Sparte des MTV Wittmund.

Ansprechpartner:

Danjel Hirsch  04462-9866054  danjel.hirsch@web.de

 

Zusätzliche Infos gibt es auf der abteilungsinternen Homepage, die in www.karate-wittmund.de zu erreichen ist.
 
Aktuelle Trainingszeiten: KARATE

Donnerstag:
18:00 - 19:00 Uhr Karate "Minis" 5 - 8 Jahre
19:00 - 20:00 Uhr Karate "Jugend/Erwachsene" ab 13 Jahren oder 5.Kyu
 
Freitag:
18:00 - 19:00 Uhr Karate "Kinder" 9 - 12 Jahre
19:00 - 20:00 Uhr Karate "Jugend/Erwachsene" ab 13 Jahren oder 5.Kyu
 
Samstag:
10:00 - 11:00 Uhr Prüfungsvorbereitung, 5 - 8 Jahre
11:00 - 12:00 Uhr Prüfungsvorbereitung, 9 - 12 Jahre
12:00 - 13:00 Uhr Prüfungsvorbereitung, ab 13 Jahren oder 5.Kyu
 

Danjel Hirsch ist Karatetrainer beim MTV Wittmund und erklärt, warum die Kämpfe auf drei Säulen aufbauen

Karate ist eine Kunstform mit vielen Schlägen, Tritten, Kniestößen und Techniken mit  leeren Händen.   BILDer: MTV Wittmund
Karate ist eine Kunstform mit vielen Schlägen, Tritten, Kniestößen und Techniken mit leeren Händen. BILDer: MTV Wittmund

WITTMUND. Chinesische Mönche, die keine Waffen tragen durften, entwickelten aus gymnastischen Übungen im Laufe der Zeit eine spezielle Kampfkunst zur Selbstverteidigung: Karate. Die Ursprünge dieser Kampfkunst reichen bis etwa zum Jahr 500 nach Christus zurück.

Als Sport ist Karate relativ jung: Erst Anfang des vergangenen Jahrhunderts entstand in Japan aus der traditionellen Kampfkunst ein Kampfsport mit eigenem Regelwerk.

Andere Altersstrukturen

Übersetzt bedeutet Karate so viel wie „leere Hand“. Im wörtlichen Sinne heißt das: Der Karateka (Karatekämpfer) ist waffenlos, seine Hand ist leer. „Karate ist eine Kunstform, die Schläge, Tritte, Kniestöße, Ellenbogenschläge und Techniken mit der offenen Hand verwendet. In einigen Formen und Stilen werden auch Grappling, Würfe, Gelenksperren, Fesseln und lebenswichtige Punktschläge verwendet“, erklärt Danjel Hirsch vom MTV Wittmund.

Im Karate wurde ein Gürtelsystem etabliert. Wer sein Prüfungsprogramm beherrscht, kann im Rahmen einer Gürtelprüfung sein Können unter Beweis stellen und verdient sich dadurch eine Graduierung, die durch eine Gürtelfarbe ausgezeichnet wird. Das Ziel vieler Karateka ist der sogenannte Dan-Grad (Meistergrad), auch „der schwarze Gürtel“ genannt. Ein Eintritt in diese Stufe beweist, dass man auf dem Karate Weg, den richtigen Pfad eingeschlagen hat.

Für wen ist die Kampfkunst geeignet? „Karate ist zur Gesundheitserhaltung und der Verbeugung von Körperschäden und Schmerzen für alle Altersgruppen von Kind bis zum alten Menschen geeignet, wenn es achtsam und im Sinne der Gründer angewandt wird“ sagt Karatetrainer Danjel Hirsch. Und das ist wohl der größte Unterschied zum Training im Ursprungsland Japan. Denn dort gibt es nur wenige Karateka im Alter zwischen 21 und 60 Jahren. Der Grund liegt laut Danjel Hirsch aber auf der Hand: Die Japaner müssen viel und lange arbeiten und können deswegen kaum oder gar nicht trainieren. Es wird dort also eher mit Kindern und wesentlich älteren Menschen trainiert. Die Altersstrukturen, wie wir sie hier in Europa haben, gibt es in Japan nicht.

Techniken weitergeben

Das Karatetraining wird in drei große Säulen aufgeteilt: Die erste Säule im Karatetraining ist die Grundschule des Karate, die als „Kihon“ bezeichnet wird. In ihr werden die unterschiedlichen Grundtechniken als Basis gelehrt, auf die der Schüler sein späteres Wissen aufbaut. Diese werden so lange in unterschiedlichen Geschwindigkeiten wiederholt, bis sie als Reflex jederzeit abrufbar sind.

„Kumite“ bildet die zweite Säule des Trainings. Sie bezeichnet das Üben mit dem Gegner. „Kumite“ kommt erst zum Einsatz, nachdem der Schüler die Grundübungen perfekt beherrscht. Somit bildet „Kumite“ den praktischen Übungsteil. Ziel des „Kumite“ ist es, dass dem Schüler in gefährlichen Situationen jederzeit die Selbstverteidigung möglich ist. Sehr häufig werden dabei die Arme zum Blockieren eingesetzt. Daneben kommen Würfe, Hebel sowie Ausweichmanöver in unterschiedlichsten Bewegungsabläufen zum Einsatz. Alle Techniken können sowohl zur Abwehr als auch zum Gegenangriff benutzt werden.

„Auch kommt es darauf an, dass die jeweiligen Techniken von Generation zu Generation korrekt an die Schüler weitervermittelt werden“, sagt Danjel Hirsch. Hierzu dient die dritte Säule „Kata“, die eine Choreographie für den Kampf liefert. Im Allgemeinen erfolgt deren Überlieferung mündlich. Der Urtyp der Bewegung wird in einzelne Bewegungsabschnitte untergliedert und analysiert. Dieser Schritt wird „Bunkai“ genannt.

aus "Anzeiger für Harlingerland" vom 17.10.2020

 

 


Die Karateka aus den Landkreisen Friesland, Wittmund undAmmerland haben ihre diesjährige gemeinsame Kreismeisterschaft ausgerichtet und ihre Kreismeister ermittelt. Ausrichter war der Fachverband Karate des Kreissportbundes Friesland, der die Meisterschaft mit dem Team der Karateabteilung vom JV Bockhorn in Bockhorn organisiert hat. Im Vordergrund bei den Wettkämpfen stand es, den Nachwuchs zu fördern und an Meisterschaftenheranzuführen. Kader-Athleten des Niedersächsischen Karateverbandes waren nicht startberechtigt, um den Nachwuchsathleten auf Kreisebene faire Vergleichskämpfe zu ermöglichen und sie entsprechend für höhere Wettkämpfe ab Landesebene aufzubauen. Dennoch boten die Kampfsportlerspannende Kämpfe, die das Publikum mit reichlich Applaus honorierte und so sehr fesselte, dass sie den Zuschauerbereich fast nur zu den Pausen verließen. Besonders schätzten die Zuschauer die familiäre Atmosphäre und gute Organisation der Meisterschaft, sowie das tolle Miteinander zwischen den Sportlern, Betreuern der teilnehmenden Vereine, dem Helfer-Team und den Kampfrichtern, was es ermöglichte, die Athleten wirklich in den Mittelpunkt der Veranstaltung zu stellen. Die angereisten fünf Athleten des MTV Wittmundunter der Führung von Danjel Hirsch holten insgesamt 3 Medaillen. Leona Frerichs (Kinder weiblich Jahrgang 2011-2013) und Lilith Schramm (Schüler A weiblich Jahrgang 2008-2010) sicherten sich jeweils den 2.Platz in ihrer Kategorie, wobei Lilith Schramm bis zum Finale keine Flagge gegen sich gewertet bekommen hat und ihre Kontrahenten jeweils mit 5:0 geschlagen hat, sich im Finale dann aber gegen Anna Sophie Schulz vom Karate Do Rastede mit 1:4 geschlagen geben musste. Charlotte Walter (Schüler B weiblich Jahrgang 2007) erreichte in ihrer Kategorie den 3.Platz und damit auch einen Platz auf dem Treppchen.
Lukas Frerichs und Luis Schubert (beide Schüler A männlich Jahrgang 2008-2010) starteten in der größten Teilnehmergruppe, wobei Lukas sich im Kampf um Platz 3 gegen Jannik Heidemann vom Karate Do Rastede geschlagengeben musste. Luis Schubert wurde Siebter.

Die Ergebnisse im Einzelnen:

Kinder männlich Jahrgang 2011-2013

1. Platz: Lukas Nebel-Sarstedt, JV Bockhorn
2. Platz: Noah Kaiser, Karate Do Rastede
3. Platz: Jonas Lehmann, Karate Do Rastede

Kinder weiblich Jahrgang 2011-2013

1. Platz: Lilian Seghorn, JV Bockhorn
2. Platz: Leona Frerichs, MTV Wittmund
3. Platz: Leefke Lau, JV Bockhorn

Schüler A männlich Jahrgang 2008-2010

1. Platz: Hauke Bruns, Karate Do Rastede
2. Platz: Robert Sarstedt, JV Bockhorn
3. Platz: Jannik Heidemann, Karate Do Ratsede

Schüler A weiblich Jahrgang 2008-2010

1. Platz: Anna Sophie Schulz, Karate Do Rastede
2. Platz: Lilith Schramm, MTV Wittmund
3. Platz: Jaane Dros

Schüler B weiblich Jahrgang 2007

1. Platz: Johanna Bruns, Karate Do Rastede
2. Platz: Mathilda Gräf, Karate Do Rastede
3. Platz: Charlotte Walter, MTV Wittmund

Leistungsklasse

1. Platz: Keno Rückstein, JV Bockhorn
2. Platz: Eiso Bruhn, JV Bockhorn
3. Platz: John-Paul Dürschinger, JV Bockhorn

Thomas Breves
26-Jährige ist überrascht von der großen Resonanz. „Ich möchte gerne etwas zurückgeben“, sagt sie.

Wittmund. Wer nicht unbedingt fließend japanisch spricht, hat es zuerst einmal schwer. Die Kommandos kommen schnell, aber die 50 jugendlichen Karatekämpfer in der Wittmunder BBS-Sporthalle reagieren in ähnlicher Geschwindigkeit. Sie verstehen jedes Wort. Sophie Wachter geht durch die Reihen, schaut sich die Bewegungen. Sind sie präzise? Auf den Punkt? Schnell genug? Die Kata-Weltmeisterin erkennt sofort, wo es hakt. Dann greift sie korrigierend ein, gibt ein paar Tipps, und schon erschallt das nächste japanische Kommando aus ihrem Mund. „Für mich war es früher immer das Größte auf den Lehrgängen zu trainieren, wo ich wusste, da kommen Nationalkaderathleten“, sagt sie. „Es ist das Schöne am Karate, dass der Leistungssport in den Breitensport integriert ist und die Vorbilder der Kinder greifbar sind“, erklärt sie, während neben ihr bereits der Kata-Nachwuchs steht, um sich ein Autogramm von seinem Idol zu sichern. Es ist für die jungen Athleten immer eine besondere Motivation, wenn sie mit den Stars der Sportart trainieren dürfen. Für Sophie Wachter ist das Training mit den Jugendlichen eine Herzensangelegenheit. Umso mehr freut sich die 26-Jährige, dass so viele junge Karatekämpfer in die Halle gefunden haben. „Ich möchte gerne etwas zurückgeben, gerade weil ich weiß, wie toll ich das als Kind fand“ erklärt sie.
Zu wenig Anerkennung in Deutschland
Eigentlich wollte sie sich in diesem Jahr auf die Olympischen Spiele vorbereiten. Karate wird dort zum ersten Mal als Sportart demonstriert – allerdings nur als Einzeldisziplin und nicht für Teams, so wie es die 26-Jährige betreibt. Ihrer Passion, dem Teamsport will sie aber treu bleiben. Deshalb verzichtet sieauf Olympia in Tokio, denn als Einzelkämpferin fühlt sie sich nicht. „Es ist traurig, dass das nach 2020 wieder alles wegfällt“, bemerkt sie. Gerade ist ihrer Sportart ein wenig der Weg ins Rampenlicht geebnet worden. Nach den Olympischen Spielen ist das wieder vorbei. „In anderen Ländern genießt der Sport deutlich mehr Anerkennung. Weit reisen muss man dafür nicht. Schon in Frankreich hat Karate einen deutlich höheren Stellenwert, wie viele andere Kampfsportarten auch.
Mehr als Bretter zertrümmern. 

Die Kampfsportabteilung sendet ein herzliches "DANKE" an ihre bisherigen Sponsoren

 
1. Rechtsanwälte Hanken - Meyer & Partner
2. Raiffeisen Volksbank Wittmund
3. Physiotherapie Hilke Wessels in Wittmund
4. Hol´Ab Getränkemarkt Wittmund
 
 

 

Kickboxen beim MTV Wittmund / Vereinsangebot: Erstes Training findet am 19.08.2019 statt

Nachdem die Boxensparte des MTV Wittmund aus beruflichen Gründen der jeweiligen Trainer zum Jahresende 2018 leider aufgelöst werden musste, wird die Kampfsportabteilung jetzt wieder vergrößert. Nach den Sommerferien (ab 19.08.2019) können alle Kickboxen-Begeisterten ab 13 Jahren das Angebot des MTV annehmen. Das Training findet in der Finkenburghalle bei der Musikschule statt. Jeden Montag und Donnerstag in der Zeit von 20:00 – 21:30 Uhr bietet der neue Trainer Kevin Karnop seine Dienste an. Der 24-Jährige Luftwaffensoldat trägt den 3.DAN im Taekwondo (Kukkiwon DanNo.05384366), 2.DAN im Kickboxen (WKC) und den 1.DAN im All Style Karate (MAA) und ist zudem Fachsporttrainer B lizenziert. Die Bundeswehr führt den gebürtigen Gelsenkirchener nach Wittmund und durch sein Interesse am Kampfsport auch zum MTV. Seit 2012 trainiert Karnop bereits andere Gruppen wie zuletzt beim Kampfsport-Center Nobbe. Zahlreiche nationale sowie internationale Lehrgänge und Turniere kann der junge Kampfsportler bereits nachweisen, darunter auch die im Juni gewonnene Kickboxen-EM der British Chinese Kickboxing Associatoin (B.C.K.A.), die in London ausgetragen wurde.



Kickboxen erfordert und fördert eine Reihe von körperlichen Fähigkeiten: Kondition, Koordination, Kraft und Flexibilität. Eine gewisse Grundausdauer kann für Kickboxanfänger von Vorteil sein, ist aber nicht zwingend notwendig. Durch regelmäßiges Training wird jeder Teilnehmer schnell besser und profitiert von einer gesteigerten Ausdauer. Das Training beim Kickboxen ist abwechslungsreich. Neben der Arbeit an einer entsprechenden Ausdauer und Kraft verlang das Kicken mit dem Bein ein gewisses Maß an Flexibilität. Daher wird in jeder Einheit auch ausgiebig gedehnt. Wer sich für Kickboxen interessiert, aber nicht mit anderen kämpfen möchte, muss das auch nicht. Sparring-Partner können Schlagpolster, Boxsack oder der Trainer bleiben. Für "Kampflustige" besteht aber natürlich die Möglichkeit, sich nach dem Aneignen der Technik im Wettbewerb mit anderen zu messen.
Bei Interesse steht Danjel Hirsch für weitere Fragen gerne zur Verfügung:
Handy: 01525 9120670 E-Mail: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein! und auf Facebook. Alle Interessierten können sich schon jetzt in die neue WhatsApp Gruppe der Kickboxer einschreiben lassen. Für die ersten Trainingseinheiten wird lediglich Sportbekleidung benötigt.

 

 

Vergangenes Wochenende nahm die Karatesparte des MTV Wittmund die Einladung des Deutschen Karateverbandes zum 6. Karate Jugendevent 2019 in Rotenburg / Wümme gerne an. Neben Charlotte Walter, Luis Schubert, Marten Soons, Magnus Jacobs, Vivien Nollau, Lennart Wilken, Lilith Schramm, Diego Hirsch folgten auch zahlreiche Betreuer der Einladung in die Kreisstadt.

Mit über 120 Teilnehmern wurde das bereits sechste veranstaltete Karate Jugendevent sehr gut angenommen, sodass fast die gesamte Jugendherberge durch die Sportler belegt wurde.
Bereits am Anreisetag wurden die ersten Eröffnungs-Trainingsstunden in der direkt anliegenden Sporthalle absolviert, die von Björn Strote und Andreas Christmann geleitet wurden. Trainer und Betreuer konnten sich zeitgleich einer Kata-Trainingseinheit anschließen, die von Sophie Wachter (u.a. Deutsche Meisterin 2019 Kata Einzel und Kata Team) geleitet wurde. 
Am Folgetag wurde bei Mark Haubold (Landestrainer Kumite) und Sophie trainiert. Die Trainingsstunden wurden in die Kategorien Kumite und Kata geteilt, sodass jeder Teilnehmer auf seine Kosten gekommen ist. 
Der Samstagnachmittag stand zur freien Verfügung. Die MTV Delegation besuchte das Schwimmbad Ronolulu, nachdem es dann zum gemeinsamen Pizzaessen ging. Abends hatten alle Kinder und Jugendlichen die Möglichkeit, die angebotene Kinderdisko zu besuchen.

Sonntag ging es in die letzten Trainingsstunden, die von Türk Kiziltoprak (Kata), Björn Strote und Andreas Christmann geleitet wurde. 
Unter dem Motto „Spaß am Sport“ wurden alle Trainingseinheiten sehr gut angenommen.
Die Verbindung von intensivem Karatetraining und Spaß zugleich war dem Organisator Björn Strote besonders wichtig. Dieses Ziel gilt aus Wittmunder Sicht mehr als erfüllt.
Schon nächstes Wochenende treten 35 Karatekämpfer ihre nächste Gürtelprüfung an, um anschließend ihre Sommerferien zu genießen.
Am 14.09.2019 besucht Sophie Wachter uns in Wittmund und wird einen ganztägigen Lehrgang in der KGS Sporthalle Wittmund anbieten. 
Weitere Informationen auf www.karate-wittmund.de

 

 

KARATE - Sieben Wittmunder absolvieren zweitägiges Seminar in Schleswig-Holstein

HASLOH/WITTMUND. (AH) Sieben Karateka des MTV Wittmund haben am vergangenen Wochenende am Karatetraining des TuS Hasloh in Schleswig-Holstein teilgenommen und sind damit einer Einladung des Vereins gefolgt. Dabei standen Lukas Anar, Greta Hanken, Chantal Klube, Lasse Streich, Levin Behle, Sebastijan Nikolic und Diego Hirsch insgesamt zehn Stunden auf der Matte. Die Referenten des Seminars waren Sophie Wachter (Weltmeisterin Kata Team 2014) sowie Noah Bitsch (Vizeweltmeister Kumite 2014).

Auf dem Programm stand die ganze Vielfalt, die die Sportart zu bieten hat. Durch die verschiedenen Gruppeneinteilungen und Parallelausbildungen konnte zur gleichen Zeit Kumite (Kampf) und Kata (Formen) angeboten werden. Dabei kamen sowohl die Anfänger als auch die erfahrenen Schwarzgurt-Träger nicht zu kurz.

So lernten die Anfänger verschiedene Varianten ihrer aktuellen Prüfungsvorgaben, während die Schwarzgurt-Kämpfer unter Aufsicht der Nationalkaderathletin Sophie Wachter trainierten. Noah Bitsch referierte derweil über Themen wie Aktion, Reaktion, Timing und Kombinationen mit den Lehrgangsteilnehmern. Die Wittmunder Delegation war von der Veranstaltung sowie der Vermittlung der Trainingsinhalte begeistert und rundete das sportliche Wochenende mit einem gemeinsamen Essen ab. 

Aus „Anzeiger für Harlingerland“ vom 16.05.2019

 

 

Wittmunder Kampfsportler absolvieren 2-tägiges Seminar in Schleswig-Holstein


Vergangenes Wochenende verbrachten einige Karateka des MTV Wittmund das mehrtägige Karatetraining beim TUS Hasloh in Schleswig-Holstein. Sie waren einer Einladung des Vereins gefolgt.

Die sieben Starter des MTV (Lukas Anar, Greta Hanken, Chantal Klube, Lasse Streich, Levin Behle, Sebastijan Nikolic und Diego Hirsch) absolviertem am Samstag und Sonntag insgesamt zehn Stunden Training. Die Referenten des Seminars waren Sophie Wachter (Kata Team Weltmeisterin 2014) sowie Noah Bitsch (Vizeweltmeister Kumite 2014).

Auf dem Programm stand die ganze Palette an dem, was Karate zu bieten hat.
Durch die verschiedenen Gruppeneinteilungen und Parallelausbildungen konnte zur gleichen Zeit Kumite(Kampf) und Kata (Formen) angeboten werden. Dabei kamen die Kleinsten Anfänger aber auch die erfahrenen Schwarzgurte nicht zu kurz.

So lernten die Anfänger verschiedenste Varianten Ihrer aktuellen Prüfungskata, die Schwarzgurte durften sich detaillierte Anwendungen und Ausführungen verschiedenster höherer Katas wie KankuSho zeigen und erklären lassen, um diese dann unter Aufsicht der Nationalkaderathletin Sophie Wachter trainieren zu können. 
Aber auch Noah Bitsch erklärte und übte Themen wie Aktion, Reaktion, Timing und Kombinationen mit den Lehrgangsteilnehmern, die alle hellauf begeistert waren.Wichtig war es beiden Referenten Unklarheiten sofort anzusprechen. Generell standen beide Referenten für Gespräche, Fotos und Autogramme jederzeit zur Verfügung. 

Die Wittmunder Delegation war von der Veranstaltung und der Vermittlung der Trainingsinhalte begeistert. Das sportliche Wochenende wurde mit einem gemeinsamen Essen abgerundet.

Auszeichnungen für Julia Wieczorek und Charlotte Walter

 

Vergangenes Wochenende absolvierten 28 Karatesportler des MTV Wittmund ihre Karate Gürtelprüfungen im Deutschen Karate Verband.

Janina Buchwald-Wittig (Karate B-Trainer Leistungssport) prüfte die MTV´ler nach den Richtlinien des DKV in Wittmund. Neben Kihon (Grundschule) und Kata (Formen) gehörte auch Kumite (Kampf) mit zu den Prüfungsinhalten. Janina Buchwald-Wittig und DanjelHirsch(Abteilungsleiter Kampfsport)waren mit allen Prüflingen zufrieden, lobtenbesonders gute Prüfungen, gaben aber auch Anhalte, die der einzelne Prüfling noch verbessern kann. 

Mehrere Prüfungen fanden an diesem Tag statt. Alle Prüflinge haben ihre Leistungen gezeigt und sind mit folgenden Gürteln ausgezeichnet worden. 

In der Woche vom 25.07.2018 – 29.07.2018 fand eine Ausbildung zum Karatetrainer-B Leistungssport des DOSB in Hannover statt. Der Veranstalter „Karate Verband Niedersachsen e.V.“ unter der Lehrgangsleitung von Beate Kosubek (Lehrreferentin KVN) und Martin Weber (Lehrreferent und Sportdirektor KVN) hießen insgesamt sieben Teilnehmer herzlich Willkommen, darunter auch Janina Buchwald-Wittig, Karatetrainerin vom MTV Wittmund e.V.

Nach einer kurzen Ansprache des Ausrichters zu den Örtlichkeiten und zeitlichen Rahmenbedingungen ebenso wie zur Verpflegung, begann die eigentliche anspruchsvolle Ausbildung mit dem theoretischen Teil zum Thema „Rolle und Selbstverständnis eines Trainers“.

Der erste Tag war geprägt von neuen Erkenntnissen und geeigneten Wiederholung von bereits erlerntem Wissen aus der C-Trainer-Ausbildung der Teilnehmer. Der größte Anteil bestand hierbei in der Wiederholung der motorischen Grundlagen sowie das Ziel und der Zweck von Leistungskontrollen im Leistungs- und Breitensport. Der praktische Teil war nicht weniger interessant. Regeneration, zielgruppenorientiertes und altersgerechtes Training und Grundtechniken im Kumite (Kampf), waren ebenfalls Inhalte, die präzise und zielorientiert vermittelt wurden.

Neben den fordernden theoretischen und praktischen Trainingseinheiten, gab es täglich einen Anteil des Selbststudiums, da es zum Schluss der Ausbildung ernst wurde. Nach Abschluss der Trainingseinheiten mit den vielen Aspekten des Karate als Leistungssport stellten sich die Teilnehmer der schriftlichen Prüfung. Themen wie Trainingslehre, Kommunikation, motorische Grundfähigkeiten, Lehrmethoden und Aufbau und Inhalt eines Trainings etc. waren hier gefragt. Janina Buchwald-Wittig hat ihre Karatetrainerausbildung des Karateverbandes Niedersachsen erfolgreich bestanden und ihre Lizenz überreicht bekommen. Janina ist zudem eingetragene Karateprüferin C bis zum 4.Kyu (Schülergrad) des Deutschen Karate Verbandes und wird die Prüfungen zukünftig für die MTV Schützlinge in Wittmund abnehmen. Der DKV ist der einzige offiziell vom DOSB anerkannte Fachverband für Karate mit rund 2200 beteiligten Vereinen und über 100 000 Athleten.

Die Karatesparte des MTV Wittmund trainiert donnerstags von 18:00 – 20:00 Uhr, freitags von 18:00 – 20:00 und samstags von 10:00 – 13:00 Uhr in der Finkenburghalle bei der Musikschule.
Weitere Informationen erhalten sie auf www.karate-wittmund.de, www.mtv-wittmund.de oder auf Facebook @Karate Dojo Wittmund.