HANDBALL - Wittmund hat beim 26:18-Erfolg in eigener Halle alles im Griff

Die Begegnungen der Esenserinnen sind erneut verlegt worden. In dieser Statistik ist der TuS Spitzenreiter.
WITTMUND. (SV) Jubel bei den Handballerinnen des MTV Wittmund: Sie besiegten den Tabellenvierten der Regionsklasse, TSV Germania Holterfehn, nach einer viertelstündigen Anlaufphase souverän mit 26:18 Toren. Nicht gespielt haben die Mannschaften des TuS Esens. Erneute Spielabsagen lassen das Restprogramm weiter anwachsen. Es bleibt zu hoffen, dass dadurch insbesondere in der Regionsoberliga der Frauen die bisher gute Ausgangsposition keinen Schaden nimmt.

Regionsoberliga Frauen
Die fünfte Spielverlegung in der laufenden Saison verhinderte die Partie zwischen dem TuS Esens II und dem Wilhelmshavener HV II am Samstag. Bereits die sechste Spielplanänderung gab es beim TuS Esens I, dessen Spiel gegen die HSG Weener-Bunde am Sonntag ebenfalls abgesagt wurde. Beide TuS-Teams haben durch diese Entwicklung die meisten Nachholspiele zu bestreiten.

Regionsliga Frauen
Der TuRa Marienhafe II konnte im Heimspiel gegen den SV Bentstreek zwar nur einen kleinen Kader aufbieten, dieser erwies sich aber gut eingespielt, sodass die Howe-Schützlinge in der ersten Halbzeit mit 6:10 Toren in Rückstand gerieten. Auch nach dem Wechsel blieben alle Versuche, diesen Rückstand aufzuholen, vergeblich. Die BSV-Spielerinnen blieben im Angriff weit hinter ihren Möglichkeiten zurück. Sie verloren dadurch mit 14:19-Toren. SV Bentstreek: Filonenko im Tor; Kleen (6 Tore/2 Siebenmeter), Renken, Harms (1), Schoon, Baumann, Hanken (1), Richter, Gronewold, Dänekas, Buss (2), Timker, Gahl (3), Hedemann (1).

Regionsklasse Frauen
Der MTV Wittmund nutzte seinen Heimvorteil gegen den Tabellenvierten TSV Germania Holterfehn zu einem 26:18-Sieg. Etwa eine Viertelstunde benötigten die gastgebenden Middeldorf-Schützlinge, um den Gast abzuschütteln. Nach dem 7:7-Ausgleich in der 13. Minute durch Jasmin Glauch bekamen die MTV-Spielerinnen Oberwasser. Sie setzten sich auf 16:11 bis zur Pause ab. Im zweiten Durchgang behauptete der MTV nicht nur seinen Vorsprung, sondern ging durch drei Treffer von Miriam Korn bis zur 51. Minute mit 26:16-Toren in Führung. In der Schlussphase versiegte der Torhunger der Gastgeberinnen, sodass der TSV noch auf 18:26 verkürzte. MTV Wittmund: Ufken im Tor; von Kroge, Korn (7/1), Buschmann (3), Gietzen (1), Lumpe (8), Glauch (2), Müller (3), Behrends (1), Fischer (1), Hauschild, Säfken.

Die HSG Friedeburg/Burhafe besiegte den Tabellennachbarn SV SF Larrelt III mit 13:8 Toren. Drei Tore in Folge nach dem Seitenwechsel brachten den Weber-Schützlingen den entscheidenden Vorteil. Über 11:6 (38.) wurde der Vorsprung über die Zeit gebracht. HSG Friedeburg/Burhafe: Romeik im Tor; Jochens, Adams, Soring (1), Straub (2), Eilts (1/1), Geisler (3), Brunokowski, Ralle (2/1), Meins, Ahlers (3), Engelbrecht (1).

aus "Anzeiger für Harlingerland" vom 14.02.2018