Die Tartanbahn ist fertig, alle Linien sind gezogen. Derweil stehen noch Arbeiten am Aufenthalts- und Umkleidegebäude an. In sechs bis sieben Wochen sollen auch die abgeschlossen sein. BILD: Anke Laumann

WITTMUND. (AH) Die Sanierung des Wittmunder Stadions befindet sich auf der Zielgeraden. Das teilt die Kreisverwaltung in Wittmund zum Baufortschritt mit. In rund einem Monat sollen die letzten Bauarbeiter abziehen, dann folgen die letzten Abnahmen, heißt es in einer Mitteilung.

Inzwischen sind auf dem Sportplatz die Arbeiten an der Tartanbahn abgeschlossen. Auf der Laufbahn, dem Multifunktionsfeld, beim Speerwurf und bei der Kugelstoßanlage sind die notwendendigen Linien gezogen. Der Rasen auf dem Fußballplatz ist eingesät worden und wächst der Jahreszeit entsprechend bereits an. Der Platz soll im nächsten Jahr für die Kicker spielbereit sein. Derzeit werden die letzten Pflasterflächen im Stadion hergestellt. Außerdem wird die Wallanlage für die endgültige Raseneinsaat vorbereitet.

Insgesamt dürfte die Sportplatzfläche mit der Rundlaufbahn und den Wallflächen in etwa fünf bis sechs Wochen komplett fertiggestellt sein, teilt die Kreisverwaltung weiter mit. Inzwischen sind auch die Hauptarbeiten am Aufenthalts- und Umkleidegebäude abgeschlossen, die Gebäudehülle ist geschlossen. Die Elektroarbeiten für die Inbetriebnahme sind abschließend vorbereitet. Das gilt auch für die Heizungs- und Sanitäranlagen – die Heizung läuft. Die Fliesenarbeiten sind erledigt, ebenso der Trockenbau im Gebäude, wo gerade die Malerarbeiten angelaufen sind. Im Anschluss werden dort dann noch die Innentüren und Sanitärtrennwände eingebaut. Auch der Einbau einer Kleinküche im Schulungsraum steht unmittelbar bevor.

Die Angebote für die Inneneinrichtung der Umkleidekabinen werden derzeit ausgewertet und die Vergabe an die Bieter vorbereitet. Insgesamt dürfte das Gebäude in sechs bis sieben Wochen bezugsfertig sein.

Im Anschluss erfolgen noch die Endabnahmen und die Abrechnung mit dem Fördergeber. Das Budget für die Stadionsanierung liegt bei etwa 2,2 Millionen Euro, bei einer Förderung durch den Bund in der Höhe von 675 000 Euro. Fördergeber ist das beauftragte Bundesinstitut für Bau-, Stadt- und Raumforschung im Bundesamt für Bauwesen und Raumordnung.

aus "Anzeiger für Harlingerland" vom 30.09.2020