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(aus "Anzeiger für Harlingerland" v. 5.9.2011 / von Jochen Schriefers)
Großen Anklang fand am Sonnabend die 13. Auflage des Wittmunder Klinkerlaufs. Über 300 Starter fanden sich ein, um über fünf oder zehn Kilometer zu starten. Trotz großer Hitze gingen etliche Läufer auf die Halbmarathondistanz. An der Spitze lief Stephan Immega ein einsames Rennen. Vom Start weg setzte er sich ab. Nach elf Kilometern hatte er bereits 7:30 Minuten Vorsprung. Noch deutlicher war der Abstand im Ziel. Große Anerkennung erfuhr auch Charlotte Jans, die als Letzte zwar die doppelte Zeit brauchte, aber tapfer durchgehalten hatte. Das schafften nicht alle. Einige Läufer mussten dem Wetter Tribut zollen und aussteigen.
Das komplette Feld der Bambinis erreichte hingegen das Ziel. Ebenso ehrgeizig wie die Jüngsten waren auch die ältesten Teilnehmer. Der Schortenser Hajung Sjuts feiert im kommenden Jahr seinen 80. Geburtstag. Über fünf Kilometer ließ er noch einige Läufer hinter sich. Gut besetzt war auch das Feld der Walker. Diese Disziplin findet immer mehr Anhänger.
Auch wenn es sowohl bei den Schülern, als auch im Hauptlauf gute Zeiten zu vermelden gab, ist für viele nicht die Jagd nach Bestleistungen das Motiv am Klinkerlauf teilzunehmen. Gerade die Vielfalt und die familiäre Atmosphäre ermutigten viele, auch in diesem Jahr wieder auf die Strecke zu gehen. Ein weiterer Punkt ist sicherlich der reibungslose Ablauf. Die Organisatoren hatten ihre Hausaufgaben gemacht. Pünktlich wurden die einzelnen Läufe gestartet. Heiß begehrt waren gerade auf den längeren Distanzen die Wasserstellen. Nur zu gerne griffen die Läufer zu, um zu trinken oder sich einen Becher Wasser zur Abkühlung in den Nacken zu gießen.
Auch auf der Strecke lief alles reibungslos. Sowohl die Helfer der Feuerwehr, als auch die Bahndienste des MTV Wittmund machten dieses möglich. Die Hilfe des Roten Kreuzes wurde glücklicherweise nur beim Einschenken des Eistees benötigt. Lediglich die Startpistole wollte nicht so, wie die Verantwortlichen es gerne gehabt hätten. Aber damit waren die Probleme auch schon erschöpft.
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