| MTV Wittmund kehrt mit Siegen heim |
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Zum dritten Mal fand jetzt ein Turnier für asiatische Waffenkampfkunst (Kobudo) der International Martial Arts Federation (IMAF) in Ostfriesland statt. Austragungsort war die Sporthalle der Grundschule in Greetsiel. Als Ausrichter fungierte erstmals das Makoto-Dojo des TV Greetsiel. Das Teilnehmerfeld erstreckte sich über Kampfsportler aus Emden, Greetsiel, Jennelt, Weener, Wittmund, Berlin, Südbrookmerland und Rahden.
Pünktlich eröffneten der Vorstand der IMAF und ein Vertreter des gastgebenden Vereins das Turnier und hießen alle Teilnehmer und Gäste willkommen. Die Austragungsklassen gliederten sich in verschiedene Formenbereiche (Kata) sowie nach Alter gestaffelten Freikampfklassen (Kumite). Gekämpft wurde mit gepolsterten, den japanischen Vorbildern nachempfunden Waffen. So kam neben dem traditionellen Schwert auch der Langstock (Bo) zum Einsatz. In den Formenklassen zeigten die Teilnehmer die breite Palette der japanischen Waffenvielfalt. Hier waren neben dem Schwert auch exotische Waffen wie Kama (Sichel) oder Sai (dreispitzige Gabel) zu sehen. Gleichzeitig wurde mit dem Kobudo Cup die 3. Iron Stick Challenge für den philippinischen Stockkampf ausgetragen. Die zahlreichen Zuschauer zeigten schnell Begeisterung für diese seltene Kampfkunst, die sich besonders durch hohe Geschwindigkeiten und technisches Geschick auszeichnet. Die japanische Kampfkunst Kobudo basiert auf dem Willen der Bauern Okinawas, sich mit den einfachsten Werkzeugen ihrer täglichen Arbeit gegen bewaffnete Räuber zu wehren und diese zu zweckdienlichen Verteidigungswaffen umzufunktionieren. Im Kenjutsu erreichten vom MTV Wittmund Thomas Bujara (1. Platz), Timon Blech (1.), Rostislav Krivcun (1.), Greta Hanken (3.), Danjel Hirsch (2.) und Mai Lin Nguyen (2.) vordere Platzierungen, im Bo-Jutsu Freikampf waren es Danjel Hirsch (2.) und Timon Blecj (3.). (aus "Anzeiger für Harlingerland" vom 04.02.2012) |




